Ansichten eines Hypochonders

Forchheim:Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber auch multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien,Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer. Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein.
Am Freitag tritt er um 20 Uhr im Jungen Theater in Forchheim auf. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Wie schön ist es doch, sich der Illusion hinzugeben, die da lautet "mit einem Wisch ist alles weg". Doch wenn wir die Medaille wollen, kaufen wir auch die Kehrseite. In "Ferien auf Sagrotan" geht es um Hygiene und Hypochondrie und um das Geschäft mit der Gesundheit.

Geschichten von Hotzenplotz

Neunkirchen am Brand: Mit einer völlig neuen Inszenierung von "Räuber Hotzenplotz" nach Otfried Preußler überrascht das Karfunkel-Theater seine kleinen Zuschauer. Die spannende und abwechslungsreiche Geschichte vom Räuber Hotzenplotz und der Kaffeemühle der Großmutter wird den Zuschauern sowohl von Schauspielern als auch durch den Einsatz von Stabpuppen nahegebracht. Das Stück bedient das allen Kindern zueigene hohe Gespür für Gerechtigkeit. Das Stück wird aufgeführt am Freitag um 16 Uhr im katholischen Pfarrgemeindehaus, Gräfenbergstraße 2 b. Der Eintritt kostet acht Euro.

Kirchweih in Hallerndorf

Hallerndorf: Als die Musikgruppe "LauschRausch" im letzten Jahr im Festzelt auf der Hallerndorfer Kerwa auftrat, begeisterten sie das Publikum. Da war die damals neunköpfige Truppe um Bandleader Christoph Rubner höchstens bei Insidern der Szene bekannt. Sie hatten ihren ersten großen Auftritt - mit Riesenerfolg. In diesem Jahr werden sie wieder an den Ort ihres ersten großen Erfolges zurückzukehren. Neben "LauschRausch", die am Freitagabend, 14. Oktober, im Festzelt auftreten, spielen die "Gerchli" am Samstag- und die "Aischtaler Musikanten" am Montagabend. Die Traditionen werden natürlich auch gepflegt. Neben dem Festplatz unterhalb des Rathauses stellen die Kerwasburschen am Samstag ab 15 Uhr den Kirchweihbaum auf, am Montag findet ab 18.30 Uhr der Betzentanz im Zelt statt.

Vier Tage Feiern in Burk

Burk: Die Burker Kirchweihfreunde und der 1. FC Burk stecken mit in den Vorbereitungen für ihre große Zeltkerwa. Diese findet von Freitag, 14., bis Montag, 17. Oktober, im Stadtteil Burk statt. Los geht es am Freitag ab 17.30 Uhr mit einer deftigen Schlachtschüssel. Ab 20.30 Uhr heißt es dann beim Gaudiwettbewerb "Maßkrugzielschieben". "Ein lustiger unterhaltsamer Abend im vollen Zelt ist garantiert", versprechen die Veranstalter.
Dazwischen erfolgt gegen 19.45 Uhr der offizielle Bieranstich durch die Forchheimer Bierkönigin Carina II. Der traditionelle Kirchweihbaum einer jeden fränkischen Kirchweih wird am Samstag aufgestellt. Wenn es geschafft ist, spielen anschließend die Heroldsbacher Musikanten im Zelt.