on nichts kommt nichts - das weiß auch das Webteam der Pestalozzischule. Doch die viele Arbeit hat sich gelohnt, denn die Schule konnte das fünfte Web-Duell für sich entscheiden und ihre Mitstreiter einige Klicks hinter sich lassen.
Hinter der Pestalozzi-Homepage stecken vor allem zwei Personen: Stefan Freitag und Nadja Schwutke. "Am Anfang hatten wir nur eine statische Frontpage, doch in den letzten acht Jahren hat sich einiges getan", sagt Freitag, der die Website in seiner Zeit als Lehrer aufgebaut hat. Er war es auch, der das aufwendige Layout gestaltet und die Seite auf einen repräsentablen Stand gebracht hat. "Mir war wichtig, dass alles schnell erreichbar ist und die Öffentlichkeitsarbeit über diese Seite läuft", sagt er. Seine Idee war es auch, ein Gästebuch einzurichten: "Diese Plattform soll aber nicht dazu dienen, dass jeder seinem Ärger Luft machen kann und alles zugespamt wird. Konstruktive Kritik und Wünsche sind aber natürlich erwünscht."

Schüler sitzen mit im Boot


Heute ist Stefan Freitag Seminarleiter an der Pestalozzischule und beschränkt sich auf die technische Betreuung der Homepage. Um den Inhalt kümmert sich die Lehrerin Nadja Schwutke. Die Gestaltung einer Website ist für sie alles andere als Neuland. Als sie noch an einer Schule in Hof unterrichtet hat, baute sie dort die gesamte Homepage auf. "Ich habe viel Spaß daran und die Schüler freuen sich, wenn sie sich im Internet sehen", sagt sie. Ihr ist es wichtig, dass der Inhalt der Seite nah am Schulleben ist und die Kinder eine Verbindung haben.
Damit das klappt, schreiben auch die Schüler eigene Beiträge und steuern Ideen bei. "Wir versuchen, möglichst aus allen Stufen Texte einzubauen und machen dafür auch manchmal eine extra Gruppenarbeit", sagt Nadja Schwutke. Damit die User ohne große Umwege an die wichtigsten Informationen gelangen, helfen auch ihre Lehrerkollegen mit.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aus der Teamarbeit von Nadja Schwutke und Stefan Freitag und mit der Unterstützung der Schüler und Lehrer ist eine Seite entstanden, bei der jeder auf seine Kosten kommt.
Die Eltern können sich über das Schulleben ihrer Kinder informieren, die Lehrer tauschen Unterrichtsmaterialien aus und die Schüler können selbst kreativ werden und an der Gestaltung der Website mitwirken.
Damit auch datenschutzrechtlich alles so ist, wie es sein soll, gibt es einen internen Bereich, der nur mit Passwort zugänglich ist. Das A und O jeder Website ist jedoch, dass alles immer auf dem neuesten Stand ist - egal ob Terminkalender, Schulleben oder Elternbriefe.
Dass das nicht mal eben in der Pause erledigt werden kann, weiß Nadja Schwutke aber nur zu gut.