Am frühen Sonntagmorgen kamen Marco Wenzel, Claas Vortmann sowie die Brüder Sebastian, Jürgen und Leonhard Hoppe in Forchheim an. Bereits vor einer Woche war Christian Lachmann zurückgekehrt.

"Die Ausstattung dort war teilweise etwas älter, aber organisatorisch hat alles einwandfrei funktioniert", schil
dert Sebastian Hoppe seine Eindrücke. Zunächst hatte er mit seinen Kollegen und der Pumpe "Hannibal" im serbischen Kostolac dafür gesorgt, dass das größte Kohlekraftwerk des Landes "nicht absäuft" und weiter Strom produziert. "Hannibal" kann 5000 Liter in der Minute befördern.

Kein weiterer Einsatz geplant

Außerdem halfen die Forchheimer hier beim Aufbau einer Trinkwasseranlage. Später waren sie dann in Obrenovac (Serbien) und Orasje (Bosnien) acht bis 16 Stunden täglich im Einsatz, um die Städte vom Wasser zu befreien. "Die Leute dort waren bei unserer Ankunft sehr zurückhaltend, doch wie wir abgerückt sind, haben sie die Daumen hoch gehalten und geklatscht", erzählt Sebastian Hoppe. Einen weiterer Einsatz von Forchheimer THWlern auf dem Balkan ist zunächst nicht vorgesehen.