Da war es wieder: das ungelöste Problem mit der Belebung des Ebermannstadter Marktplatzes. Einerseits wollen die Vertreter der Stadt, dass Leben auf dem Marktplatz herrscht, andererseits sollen die Gastronomen bei einer Nutzung des öffentlichen Raumes Stellplätze nachweisen. Für jeweils zehn Stühle fordert die Satzung einen Stellplatz.

Im Fall des Gasthofes Schwane, der auf vier Bereichen vor dem Haus 97 Stühle platzieren möchte, wären das zehn Stellplätze, die der Gastronom für die genutzten 149 Quadratmeter nachweisen müsste. Wie bei Luca de Rocco von Eiscafé Danieli und Sabir Aso vom Eiscafé Aurelia, die ebenfalls Stühle und Tische auf dem Marktplatz aufstellen wollen, hielten die Räte eine Umsetzung der Richtlinien für unbillig. Die Genehmigung für die Nutzung der Außenflächen wurde erteilt, die Lösung des Problems vorläufig vertagt.