Sogar aus Kiel, Dortmund und Berlin kamen die Teilnehmer der 11. Oldtimerfahrt des Motorsportclubs Fränkische Schweiz (MSC). Die Veranstaltung erfreut sich bei Besitzern automobiler Raritäten größter Beliebtheit, und so mussten auch in diesem Jahr viele Oldtimer-Freunde auf eine lange Warteliste gesetzt und vertröstet werden, denn die Teilnehmerzahl ist laut Genehmigung auf 125 Fahrzeuge begrenzt.

Nach der Fahrerbesprechung am Marktplatz in Heiligenstadt fuhren die Fahrzeuge im Minutentakt los. Das Teilnehmerfeld setzte sich in etwa zur Hälfte aus Autos und Motorrädern zusammen. Die gut 130 Kilometer lange Strecke führte auf guten Nebenstraßen durch die idyllische und abwechslungsreiche Landschaft der Fränkischen Schweiz. Zwischendurch waren verschiedene Sonderprüfungen zu absolvieren.

Auf dem Marktplatz in Heiligenstadt begrüßte Bürgermeister Helmut Krämer (Einigkeit) Fahrer, Gäste und das Team der Organisatoren. Die Fahrt führte durch drei Landkreise: von Heiligenstadt durch die Nachbarlandkreise Bayreuth und Forchheim nach Heckenhof und dann wieder zurück nach Heiligenstadt, wo am Abend die Siegerehrung stattfand. Auch der Bürgermeister war bei der Fahrt dabei.

Die vielen Schaulustigen waren hellauf begeistert von den vielen historischen Fahrzeugen und Modellen. Sie bekamen von Ardie bis Zündapp bei den Zwei- und Dreirädern und von Abarth bis Wartburg bei den Automobilen jede Menge auf Hochglanz polierte Klassiker zu sehen. Darunter waren auch Vorkriegsfahrzeuge. Die meisten Autos und Motorräder stammten jedoch aus den 50er- bis 70er-Jahren.

Nach einer Mittagspause bei der "Kathi-Bräu" in Heckenhof ging es zurück zum Start nach Heiligenstadt, wo nach einer Brotzeit in der Oertelsscheune die Siegerehrung stattfand.