Nach 18 Jahre an der Spitze der über 3000 Einwohner zählenden Gemeinde Langensendelbach ging für Wolfgang Fees (ÜFWG/SPD) die Amtszeit als Bürgermeister zu Ende. Sein bisheriger Stellvertreter und Nachfolger Oswald Siebenhaar (UWB), der sich in der Stichwahl gegen Simon Berninger (ÜFWG/SPD) hatte durchgesetzt hatte, verabschiedete seinen Vorgänger aus dem Amt, der bereits seit 1990 dem Gremium angehört hatte.
Siebenhaar dankte Fees für sein "unermüdliches Engagement zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger".


Drei Räte scheiden aus


Zuvor hatte Fees seinerseits mit Hans Böhmer (CSU) nach zwölf Jahren und Elisabeth Krems (ÜFWG/SPD) sowie in Abwesenheit Jutta Messingschlager (ÜFWG/SPD), die erst vor zwei Jahren als Nachrückerin dazugekommen war, drei Gemeinderatsmitglieder verabschiedet.

Aber die Mitglieder mussten sich erst einmal mit der Tagespolitik beschäftigen, bevor es ans Feiern ging. So stimmte der Rat der Sanierung des katholischen Kindergartens St. Peter und Paul mit Umbau des Schwesternhauses zu einer Kinderkrippe mit geschätzten Kosten von 998 138 Euro - bei gleichzeitiger Übernahme der förderfähigen Kosten unter Berücksichtigung der zu beantragenden staatlichen Zuschüsse für die Generalsanierung - mit 12:0 Stimmen zu. Von den Kosten zur Schaffung neuer Krippenplätze im ehemaligen Schwesternhaus wird die Gemeinde 75 Prozent der verbleibenden Kosten tragen.


Bedarf 110 Betreuungsplätze


Die Runde stellte für die Kinderbetreuung im Zeitraum 2015/16 einen Bedarf von 49 Plätzen für Kleinkinder unter drei Jahren fest. Für diesen Zeitraum ergibt sich ein Bedarf von 110 Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung.

Der Gemeinderat stellte die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2013 mit 4,23 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 1,778 Millionen Euro im Vermögensetat fest. Das Vermögen betrug 7,82 Millionen Euro, der Schuldenstand lag bei 1,55 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 519,60 Euro entspricht.
Bei der Vorberatung des Haushaltsplans 2014 stimmte das Gremium dem von Geschäftsleiter Bernd Meierhöfer präsentierten Haushaltsentwurf zu, auf dessen Basis die Rathausverwaltung jetzt den Etat zur Verabschiedung vorbereiten soll.

Dabei sieht der Verwaltungshaushalt ein Volumen von 4,44 und der Vermögensetat von 1,57 Millionen Euro vor. Die Kreditaufnahme würde bei 590 850 Euro liegen.