In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brannte in Oberrüsselbach, das zur Marktgemeinde Igensdorf gehört, eine weitere landwirtschaftlich genutzte Scheune. Die Feuerwehren der Umgebung hatten immer noch die Bilder des Scheunenbrandes in Affalterbach vergangenen Freitag im Kopf, als sie schon einmal zu einem Scheunenbrand gerufen worden sind.
Die 20 Quadratmeter große Scheune zwischen Oberrüsselbach und dem Segelflugplatz Lillinghof stand nach Angaben der Forchheimer Kreisfeuerwehr beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bereits im Vollbrand. Nur wenige Stunden zuvor hatte dort der Eigentümer frische Strohballen eingelagert. Da die Scheune weit draußen lag, wurden durch die Integrierte Leitstelle Bamberg zahlreiche wasserführende Fahrzeuge alarmiert.
Ebenfalls war zu diesem Einsatz die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Forchheim alarmiert worden. Diese konnte jedoch die Alarmfahrt abbrechen, nachdem keine weitere Gefahr aufgrund von Ausbreitung bestand und die Scheune bereits bis auf die Grundmauern niedergebrannt war.

Gegen halb vier war der Brand unter Kontrolle


Die Glutnester wurden abgelöscht und die brennenden Strohballen mithilfe eines Traktors auseinande rgezogen. Gegen halb 4 Uhr konnte durch die örtlich zuständige Feuerwehr Rüsselbach "Feuer aus!" an die Leitstelle gemeldet werden.
Auffallend ist Zurzeit die Anzahl der Scheunenbrände im Raum Eckental und Igensdorf. Nachdem vor einigen Wochen erst ein Pferdestall und eine Fischerhütte im Marktgebiet Eckental brannten und vergangenes Wochenende eine große Scheune in Affalterbach (Markt Igensdorf), gehen Polizei und Feuerwehr inzwischen nicht mehr von Zufällen aus.
Die Polizei und die Feuerwehr bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe. Falls in den beiden Nächten irgendwelche verdächtige Wahrnehmungen bezüglich der Brände gemacht wurden, sollen diese bitte der Kripo Bamberg, Tel.-Nr. 0951/9129-491, mitgeteilt werden.