Der Leutenbacher Gemeinderat sah sich bei seiner jüngsten Sitzung mehrere Brennpunkte mit dem derzeit größten Handlungsbedarf an. In diese Kategorie gehört das alte Schulhaus gleich neben dem modernen Schulzentrum im derzeit 391 Einwohner zählenden Ortsteil Mittelehrenbach.

Das Gebäude wurde 1952 errichtet, diente 20 Jahre lang als Volksschule, bevor es 1997 von der Volksbank Forchheim erworben wurde. Zeitweise waren die 213 Quadratmeter Nutzfläche vermietet. Das Gremium war sich schnell einig, zunächst einmal ein Angebot für einen Komplettausbau einholen zu lassen.

Beim örtlichen Friedhof, in dem momentan noch sieben Familien- und vier Einzelgräber frei sind, sahen die Räte keinen akuten Handlungsbedarf. Mittelfristig ist an die Verlegung von Rasengitter- und Pflastersteinen am vorderen Eingang gedacht. Auch die Wege bedürften einer Überholung, wie Bürgermeister Florian Kraft (FW L-D) anregte.

Beteiligung der Bürger

Auch müsse man einmal den Platzbedarf für weitere Gräber ausloten, um dann darüber zu entscheiden, ob man den vor Jahren dazugekauften Geländestreifen in der Verlängerung des Friedhofes in absehbarer Zeit überhaupt für eine Vergrößerung der Anlage benötige.

Weiterhin war man sich nach der Ortsbesichtigung der schon vor Jahren stillgelegten Spiegelquelle oberhalb von Oberehrenbach schnell einig, die Fassung auch weiterhin als stille Wasserreserve vorzuhalten.
Am stimmte das Gremium dem Vorschlag Krafts zu, für die mögliche Ausweisung der neuen Baugebiete "Erleggerten" in Mittelehrenbach sowie "Lohe" und "Letten" in Oberehrenbach und eine Baufläche oberhalb von Ortspitz erst einmal eine Bürgerbeteiligung anzuberaumen, um so den Bedarf in der Bevölkerung festzustellen.