Für das Herbstkonzert des Musikvereins Pautzfeld hatte Dirigentin Katja Sperber ihren Musikerinnen und Musikern in wochenlanger Probenarbeit ein buntes Programm aus verschiedenen musikalischen Stilrichtungen einstudiert. Im voll besetzten Musik- und Sportheim konnte Vorsitzender Jürgen Kupfer auch Bürgermeister Torsten Gunselmann und den Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Georg Schirner, begrüßen. Nicht ohne Stolz bemerkte der Vorsitzende, dass es dem kleinen Verein bereits seit 1997 ununterbrochen gelinge, jedes Jahr ein eigenständig gestaltetes Konzert auf die Beine zu stellen.
Und der Musikverein enttäuschte auch bei seinem diesjährigen Herbstkonzert nicht und begeisterte die Zuhörer, indem er einen weiten musikalischen Bogen spannte.

"Gruß der Heimat"

Sowohl Stücke der klassischen und böhmischen Blasmusik wie der Konzertmarsch "Gruß der Heimat", dem wuchtigen Marsch "Gruß an Oberbayern", dem Walzerpotpourri "Die wunderbaren Jahre" oder der Polka "Musik im Blut" wurden perfekt intoniert, aber auch Werke jüngerer Blasmusikkomponisten wie "Ammerland" von Jacob de Haan, "Fantasia" von Kurt Gäble oder die Ouvertüre "Little Bridge" von Willy Lange waren zu hören. Ausflüge in die klassische Musik mit der "Toccata in D-Minor" aus der Feder des jungen Johann Sebastian Bach oder die Schnellpolka "Loslassen" des Wiener Komponisten Carl Michael Ziehrer fanden sich schließlich ebenso im Programm wie das Abba-Medley "Mamma Mia" oder der Louis Armstrong-Klassiker "What a wonderful World". Viel Applaus ernteten auch die zehn Nachwuchsmusiker des Vereins mit den eigenständig vorgetragenen Stücken "Musikantenmarsch" und "Rattlesnake" sowie mit dem gemeinsam mit dem großen Orchester gespielten Beach Boys Titel "I get around".

Vielfältige Musik

Letztlich war es wohl die Vielfalt der Musik, die auch in diesem Jahr das Herbstkonzert des Musikvereins Pautzfeld zu einer gelungenen Veranstaltung werden ließ, was in einem lang anhaltenden Beifall der Besucher und in zwei geforderten Zugaben zum Ausdruck kam. Die mühevolle Probenarbeit hatte sich für die Musikerinnen und Musiker, deren Altersspanne von 10 bis 60 sehr breit gefächert war, wieder mehr als gelohnt.