Oliver Schütz standen Humor, Glück und Zufriedenheit im Gesicht. Der 43-Jährige ist bei einem Festgottesdienst als neuer Pfarrer der Gemeinden St. Bartholomäus Kirchehrenbach mit der Filialkirche St. Nikolaus Reifenberg sowie von St. Anna in Weilersbach offiziell eingeführt worden.

Mit Wirkung zum 1. September hatte ihm der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die beiden Pfarrgemeinden übertragen. Mit einem kräftigen "Mit Gottes Hilfe bin ich bereit" antwortete Pfarrer Schütz auf die verpflichtenden Fragen des Dekans. Den symbolischen Schlüssel überreichten anschließend die Kirchenpfleger Hans Singer, Heinrich Knauer und Martin Kraus.

Bunt wie ein Blumenstrauß

Pfarrer Schütz tritt die Nachfolge von Pfarrer Gerhard Möckel an. Froh darüber zeigte sich besonders Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Gebhardt, der den neuen Seelsorger in der St. Bartholomäus-Kirche mit einem Blumenstrauß begrüßte.

"So bunt wie der Blumenstrauß, so bunt und unterschiedlich ist ihre neue Gemeinde und ebenso bunt auch ihre neuen Aufgaben. Hier im Pfarrverbund Ehrenbürg sollen sie sich auch wohlfühlen und ein Ehrabocher" werden", sagte Gebhardt. Das wünschte sich auch Kirchehrenbachs Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD). Sie bot dem Geistlichen ein offenes Ohr, eine helfende Hand und ein verständnisvolles Zusammenwirken in allen Bereichen an.

Dem schloss sich auch Weilersbachs Bürgermeister Gerhard Amon (CSU). Ihm lag am Herzen, dass der neue Pfarrer auch bald ein echter "Wallerschbocher" wird. Pfarrer Oliver Schütz, der vor seiner Berufung als Lehrer an Real- und Wirtschaftsschulen in München tätig war, wurde am 28. Juni 2003 in Bamberg zum Priester geweiht. Es folgte eine Kaplanszeit in Ansbach als Pfarradministrator in Rothenburg /o.T. Sein weiterer Berufsweg führte ihn anschließend nach Uetzing und Frauendorf.

Das Kraft des Evangeliums

Ab September 2010 war er in Dormitz und Hetzles tätig, ehe er anschließend nach Kirchehrenbach kam.
Ein herzliches Willkommen galt an diesem Tag auch dem neuen Gemeindereferenten Christian Weinicke.

Der 31-Jährige war bisher in der Pfarrei St. Martin in Forchheim tätig. Er ist verheiratet, hat eine Tochter im Alter von neun Monaten und ist zuständig für die Ministranten und die Erstkommunikanten im ganzen Seelsorgebereich.
Während des 90-minütigen Gottesdienstes und im Kreise seiner 19 Mitbrüder sprach Pfarrer Schütz vor einem brechend vollen Gotteshaus in seiner Predigt voller Energie - und das trotz einer Erkältung - über die heilende Kraft des Evangeliums.