In inhaltlicher Hinsicht sehr vielseitig waren die Tagesordnungspunkte im Gemeinderat von Obertrubach. Die Möglichkeit der Einrichtung zweier BayernWLAN-Hotspots will die Gemeinde von Obertrubach wahrnehmen.
Beschlossen hatte der Rat bereits eine Station am Rathaus von Obertrubach mit der Bitte um Anregungen für einen zweiten Standort.

Jetzt einigte man sich einvernehmlich, den zweiten Hotspot am Zeltplatz Eichler in Untertrubach vorzusehen. Diese Verbesserung erscheint umso sinnvoller, als auf dem vielbesuchten Zeltplatz derzeit keinerlei Handyempfang gegeben ist. Die Erstausstattung für die Hotspots ist durch staatliche Zuschüsse abgedeckt. Die Unterhaltskosten für Strom und Internetanbindung pro Station betragen zwischen 25 und 50 Euro im Monat.
Für Obertrubach zahlt sie die politische Gemeinde. Am Zeltplatz Eichler soll mit den Campingplatzbetreibern ein Abkommen zur Übernahme der Betriebskosten getroffen werden.


Der Bach darf mäandern

Als beispielhaft erweist sich die Abwicklung des Breitbandausbaues der Kommune. Er wurde zügig und komplett abgewickelt einschließlich der vollständigen Auszahlung der Fördersumme durch den Freistaat Bayern.
Etwas mehr Geduld ist beim der Fortschritt der Dorferneuerung von Wolfsberg hinsichtlich der Bachverlegung der Trubach gefordert.

Das neue Gelände mit dem 15 Meter breiten Streifen und eine neue Planung dazu liegen vor. Der Bach kann wie gefordert mäandern. Es gibt jetzt noch einige weitere Wünsche des Wasserwirtschaftsamtes. Bürgermeister Markus Grüner (CSU) zeigte sich zuversichtlich, dass in einer weiteren Aussprache mit den Behörden auch die letzten Hürden genommen werden können.


Gespräch zu dritt

Grüner stellte klar, dass dies keine Verzögerung bedeute und unabhängig davon die Förderanträge für die Dorferneuerung beim Amt für Ländliche Entwicklung eingereicht und bearbeitet werden.
Der Bürgermeister informierte auch über ein Informationsgespräch mit Egloffsteiner Bürgermeister Stefan Förtsch und dem Landtagsabgeordneten Michael Hofmann (beide CSU) zum Thema des Landesentwicklungsprogramms Bayern. Themen des Gesprächs waren laut Grüner anderen die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge, der Nachteilsausgleich strukturschwacher Räume oder die Belange des Tourismus in Nordbayern.