Unerwartet hat die Veranstalter die Nachricht erreicht, dass die südafrikanische
A-Capella-Band Complete nicht wie geplant bei den Afrika-Kulturtagen in Forchheim spielen kann kann. Die Band hätte am Samstag, 5. Juli, im Innenhof der Kaiserpfalz auftreten lassen. "Sowohl Complete als auch die Veranstalter der Afrika-Kulturtage sind bestürzt, dass die Band aufgrund von Visaproblemen nicht aus Südafrika ausreisen kann", heißt es in einer Pressemitteilung.

Allerdings ist es den Veranstaltern inzwischen gelungen, Ersatz zu finden. Die Gruppe MoZuluArt werden am Samstag, 5. Juli, um 20 Uhr ihr neues Programm "Township Serenade” in Forchheim präsentieren. Eigentlich war geplant gewesen, dass die Band erst im kommenden Jahr in Forchheim auftritt. Nun kommen die Freunde der Afrika-Kulturtage bereits in diesem Jahr in diesen Genuss. Begleitet werden die Musiker von Auch 2014 werden sie von einem Streichquartett der Wiener Symphoniker.

Eigene Klangfarbe

Bereits gekaufte Tickets für Complete behalten ihre Gültigkeit für das Konzert mit MoZuluArt. Wer das Konzert dagegen nicht besuchen möchte, kann seine Tickets bei den Vorverkaufsstellen zurückgeben.

MoZuluArt waren noch nie eine Formation, die sich in irgendeiner Art und Weise um traditionelle stilistischen Begrifflichkeiten und Grenzziehungen gekümmert hat. Mit der Zeit haben sich der Pianist Roland Guggenbichler und sein aus den drei Sängern Vusa Mkhaya, Ramadu und Blessings Nqo bestehendes Ensemble ihre ganz eigene unverkennbare Klangsprache entwickelt. Eine, in der das vermeintlich Unterschiedliche kunstvoll zusammengeführt wird.

Im Universum von MoZuluArt trifft die lebendige und farbenfrohe afrikanische A-capella-Musik auf die Klänge der europäischen Klassik. Darüber hinaus finden oftmals auch Elemente aus dem Jazz, Folk und anderer Weltmusiken Eingang in das musikalische Geschehen. Als konventionell oder gar gewöhnlich kann man den musikalischen Ansatz, den der österreichische Jazzpianist Pianist Roland Guggenbichler und die drei aus Zimbabwe stammenden Sänger Ramadu, Vusa Mkhaya Ndlovu und Blessings Nqo Nkomo verfolgen, nicht wirklich bezeichnen.

Wer kommt denn schon ersnthaft auf die Idee, die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart oder Joseph Haydns mit den traditionellen Zulu-Klängen zu kreuzen? Vermutlich nicht allzu viele. red