Wofür andere Orten eine Dorferneuerung benötigen, haben die Bewohner von Almos selbst auf die Beine gestellt: die Verschönerung und Erneuerung ihres Dorfplatzes. Das fränkische Wappen ist mit farbigen Kieselsteinen ein Blickfang gleich an der linken Seite des Dorfplatzes.

Große Steinquader bilden die Mauer und grenzen die unterschiedlichen Ebenen ab, die mit farbenfrohen Blumen bepflanzt sind. Auch an den Mauern klettern Blumen hinauf. "Es war Horst Spörl und seine Truppe, die meinten, dass etwas getan werden", sagte der Almoser Peter Hofmann, der am Rednerpult die Leistungen der Bürger hervorhob. Und es wurde etwas getan. Zuerst brauchten die Almoser Ziegel für das ehemalige Milchhäuschen, das zugleich das Feuerwehrhaus ist.


"Jeder kann etwas"

Dann musste ein Pflaster her, um den Platz sauber zu gestalten. Auch einige Rabatten setzten die Almoser. "Jeder wusste etwas. Jeder kann etwas und jeder hat etwas zu sagen", freute sich.

Die gesamten Arbeiten seinen von der Überzeugung geprägt gewesen, dass es keine Hierarchie, sondern Zusammenhalt braucht. Dieser Zusammenhalt zeigte sich nicht nur bei den Arbeiten, sondern auch bei der Feier der gelungenen Neugestaltung. "Jeder kann etwas. Der eine kann pflastern, der andere Fische grillen", sagte Hofmann. Von der Gemeinde wurden auch deshalb nur sehr kleine Beträge in Anspruch genommen.
Dass mit derart geringen Mitteln ein Dorfplatz derart schön gestaltet werden konnte, liegt in erster Linie an der privaten Initiative der Almoser. Und außerdem auch an den vielen privaten Spenden.