In einem kurzen Statement nannte Hümmer, der nun auch Mitglied des Landesvorstandes der Freien Wähler Bayern ist, die Bildung eines unverwechselbaren Markenkerns, die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit sowie die stärkere Einbindung der Basis in die politische Diskussion stellvertretend für weitere Punkte, die er zeitnah angehen möchte, um die Position der FW in Oberfranken weiter auszubauen. Hümmer ist nun für rund 140 Orts- und elf Kreisverbände sowie 5800 Mitglieder verantwortlich.

Förster, der dem Bezirksvorstand über 25 Jahre angehörte, ging in seinem Rechenschaftsbericht auf die arbeitsreiche Aufbauarbeit des Verbandes ein und beleuchtete die jüngsten politischen Ereignisse. Thorsten Glauber und Peter Meyer berichteten aus dem Landtag. Aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer massiv kritisiert wurde am Beispiel Energiewende die bayerische Staatsregierung, die, so der Tenor, mit markigen Stammtischparolen beim Wähler punkte, in allen entscheidenden Fragen jedoch Verbindlichkeit, Kompetenz und Verlässlichkeit vermissen lasse und somit der Entwicklung Bayerns einen Bärendienst erweise.

Die Neuwahlen ergaben nachstehendes Ergebnis: Vorsitzender: Manfred Hümmer, Forchheim; Stellvertreter: Peter Meyer, Hummeltal, Thorsten Glauber, Pinzberg, Christian Gunsenheimer, Weitramsdorf; Schatzmeister: Heinrich Kunzelmann, Kleukheim; Schriftführer: Rainer Ott, Münchberg; Jugendbeauftragter: Martin Kaiser, Neuenmarkt; Beisitzer: Tino Vetter, Kronach, Martin Baumgärtner, Stadtsteinach, Katja Pfauntsch, Wunsiedel.
Unter großem Beifall der Versammlung wurden die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Klaus Förster und Bernhard Kasper zu Ehrenvorsitzenden des Verbandes erklärt.