Der Gesangverein "Gemütlichkeit Geschwand" griff die Idee auf und richtete das erste Fest aus. In den nächsten Jahren schlossen sich nach und nach alle Ortsvereine an. Federführend bleibt der Gesangverein in der intakten Gruppe aller sechs Ortsvereine.

Im großen Festzelt zeigt sich Chorleiter Ludwig Ebenhack zufrieden. Ein buntes Programm erwartete wieder die Besucher. Am ersten Abend war DJ Matuschke, bekannt vom Bayerischen Rundfunk, für Stimmung und Unterhaltung bestellt. "Lost Eden" heizte am nächsten Abend mit seiner Girlpower kräftig ein. Ein Abend gehörte schließlich "Barbed Wire". Die Jugend bekam somit bei diesem Fest einen gebührenden Anteil des Programms.
Alle Generationen fanden sich im Tagesablauf des Sonntags wieder. Nach guter Sitte begann er mit einem Festgottesdienst im großen Zelt, zelebriert von Pfarrer Werner Wolf. Er ist seit 31 Jahren in der Pfarrgemeinde und feierte genauso oft an dieser Stelle. In seiner Ansprache appellierte er an die Gläubigen, die großen Möglichkeiten der Ökumene gemeinsam besser zu nutzen. Musikalisch umrahmten die Blechhulza die Messfeier ebenso wie den anschließenden Frühschoppen.

Chorkonzert ein Höhepunkt

MdL Michael Hofmann (CSU) war ebenso wie die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) und lokale Kommunalpolitiker vor Ort. Zum bunten Programm gehörte als ein besonderer Höhepunkt das Chorkonzert am Nachmittag mit dem mächtigen Frankenchor, bestehend aus Sängern der Gesangvereine Baiersdorf, Mittelehrenbach, Egloffstein und Ebermannstadt. Beiträge lieferte zudem die "Mixed Generation" Ebermannstadt und der Gesangverein Walkersbrunn.

Die Sangesfreunde mussten dieses Mal auf den romantischen Platz am Signalstein bei ihrem Auftritt verzichten und im Zelt bleiben: Das Wetter wollte einfach kein Einsehen haben. Die Stadelhofener Blasmusik gestaltete den restlichen Teil des Nachmittags zum gemütlichen Ausklang.