2013 gab es einen Bürgerentscheid, der von Gruppe "Munk" angeregt wurde. Hier gab es durch die Wahlberechtigten eine deutliche Mehrheit für die Westumgehung. Auch wurde die Kommunalwahl 2014 stark durch die Westumgehung dominiert. Auch hier wurde durch Personalentscheidungen der Wählerwille klar erkennbar.

In einem demokratischen Land ist es einfach so, dass Mehrheiten ein größeres Gewicht haben als Einzelstimmen. Das wird auch bei Marktgemeinderats-Entscheidungen widergespiegelt: Die Mehrheit zählt.

Die Argumente gegen die Umgehung wurden in verschiedenen Prüfungsverfahren nach der aktuellen Rechtslage geprüft. Kein Aspekt wird ausgelassen. Ich denke, es gibt viele Beispiele für eine positive Entwicklung nach größeren Eingriffen. Das sehe ich immer, wenn ich durch Heroldsberg fahre.

Zum Thema Landverbrauch und Landwirtschaft bitte eines beachten: Nach meinem Kenntnisstand zahlt die öffentliche Hand mehr als der freie Markt hergibt. Und wenn durch Ausgleichsflächen Grundstücke aus der Intensivbewirtschaftung in ökologische Flächen verwandelt werden, ist es nicht der größte Umweltschaden.