Im Pfarrsaal von St. Anna Weilersbach gab es handgefertigte Krippen zu bewundern. Die Organisatoren waren Reinhard Amon und Bernhard Hack, Siegfried Schüpferling, Norbert Sebald, Klara und Wolfgang Wunner, Rudi Hofmann und Pfarrer Gerhard Möckel aus Weilersbach, Erhard Kraus aus Kirchehrenbach, Norbert Blechinger aus Neuses und Michael Peschke aus Hallerndorf. Sie stellten 17 Kunstwerke in verschiedenen Größen und Stilen aus, die sie mit viel Liebe zum Detail gefertigt haben.
"Bernhard Hack und ich hatten schon vor zwei Jahren vor, eine Krippenausstellung zu machen", erklärt Reinhard Amon. In seiner Freizeit bastelt der Weilersbacher meist im fränkischen Stil.

100 Stunden pro Krippe

An die 100 Stunden braucht der Krippenbaumeister in der Regel für eine Krippe. Meist fängt er im November an, damit sie an Weihnachten fertig ist. "Ich verwende nur richtig altes Holz", erzählt er, "viele Ideen sind mir schon gekommen, als ich durch den Wald ging. Sehe ich ein Stück Holz oder eine Wurzel, denke ich: passt zum Krippenbau." Ob nun fränkische oder alpenländische Krippenformen, ob Miniaturkrippen oder prächtige Kunstwerke, sie alle waren eine Augenweide. Die Künstlern zeigen Ideenreichtum. Zum Sehen und Staunen kamen viele Besucher - kurzum: eine gelungene Premiere.