Eine Mutter fand es "sehr schlimm", dass die Gemeinde Container aufgestellt hat, in denen ab September die Hortkinder nach der Schule betreut werden sollen.

Eine andere Mutter dagegen meinte, dass doch wichtig sei, dass die Kinder überhaupt betreut werden. Andrea Leicht, die Vorsitzende des Elternbeirats, weist ihrerseits darauf hin, dass es sich nur um eine Zwischenlösung handelt. Früher gab es zwei Hortgruppen.


Bauliche Erweiterung

Doch die Nachfrage nach einer Kinderbetreuung wird immer immer größer, weshalb die Gemeinde das Haus der Kinder baulich erweitern will. Das wird einige Zeit dauern. "Deshalb sind wir froh, dass die Gemeinde es möglich gemacht hat, den Bedarf zwischenzeitlich zu erfüllen", sagt Gabriele Fabritius, die Leiterin des Hauses für Kinder.

Hierzu wurden zwei geräumige Container aufgestellt, die klimatisiert sind und sanitäre Anlagen aufweisen. "So können wir nicht nur 60, sondern 75 Kinder in der gesamten Einrichtung betreuen", berichtet Gabriele Fabritius. Andrea Leicht erzählt, dass Eltern erst einmal froh seien, dass ihr Kind überhaupt betreut werde: "Ein Container ist nicht optimal, aber die andere Alternative wäre, dass die Kinder gar nicht betreut werden könnten."

Der Vorteil am Hort sei, dass dieser auch während der Ferien geöffnet ist und ein Ferienprogramm anbietet. Die Container sind laut Gabriele Fabritius geräumig, haben ein gutes Innenleben und stehen direkt neben der Schule. Sie sollen noch hübsch eingerichtet werden. Gabriele Fabritius weist noch einmal darauf hin: "Es ist nur eine Übergangslösung."