Winterlichte Temperaturen und ganz leichtes Schneetreiben hielten auch dieses Jahr die vielen Narren vom Dobenreuther Faschingszug nicht ab. Sie kamen in lustigen Gruppen von Heiligenstadt bis Forchheim und Hausen in den Pinzberger Ortsteil im Landkreis Forchheim. Die Hexen aus Reuth gehören traditionell ebenso dazu wie die Giftpilze aus Reifenberg.

"Der Berg ruft", war dieses Jahr das Motto der Dobenreuther für ihren Fasching, der mit dem Weiberfasching seinen Höhepunkt und am Faschingsdienstag seien Ausklang fand. Erstmals lieferte der Poxdorfer Musikverein die stimmungsvolle Begleitmusik.

Die zahlreichen Zuschauer sahen aktuelle Themen dargestellt, wie die "Goschbercha Blechlawina" in Anspielung auf die heißdiskutierte Ortsumgehung von Gosberg im Rahmen der Ostspange; an anderer Stelle wurde auch schon die Frage nach dem künftigen Landrat beantwortet. Organisatorin Marion Turnwald konnte durchatmen.
Bürgermeister Reinhard Seeber machte nicht nur das Minitaxi für die Jüngsten im Faschingszug, sondern spendierte auch den Sekt beim gemütlichen Stelldichein im Raschershof.