Dem nun endlich schönen Wetter folgten am Samstag wieder zahlreiche Kletterer an die Felsen in der Fränkischen Schweiz. Einem 26-Jährigen Studenten aus Mittelfranken wurde dies jedoch zum Verhängnis.
Er war am Röthelfels in eine Route eingestiegen. Beim Versuch, die zweite Zwischensicherung einzuhängen, verlor ein 26-jähriger Kletterer am Samstag rechts vom "Daniel" am Röthelfelsen bei Urspring den Halt und stürzte zehn Meter tief ab. Er blieb zunächst bewusstlos in einer Felsspalte liegen. Der Mann hatte sich bei dem Sturz schwerste Verletzungen zugezogen.
Die alarmierte Bergwacht Forchheim forderte deshalb den Rettungshubschrauber "Christoph 27" mit Winde aus Nürnberg an. Der Schwerverletzte konnte vom alarmierten Notarzt und den Sanitätern wieder stabilisiert werden. Zahlreiche Einsatzkräfte der Bergwacht halfen mit, um den jungen Mann in einem Luftrettungssack per Helikopter an einem Seil zu bergen. Nach Umlagerung am Landeplatz bei Morschreuth wurde der Patient mit dem Hubschrauber ins Klinikum geflogen. Zur Erstversorgung Hatten die Rettungsleitstelle die "Helfer vor Ort" aus Gößweinstein, den Notarzt und den Rettungsdienst Ebermannstadt angefordert. Im Einsatz waren auch Helfer der Bergwacht aus Forchheim, Fürth und Erlangen.