Unter der Federführung der Jugendgruppe des Fischereivereins Kleinsendelbach wurde dieses Projekt 2014 ins Leben gerufen. In einer vielbeachteten Besatzaktion am 8. November 2014 sind 300 Rutten sowie 150 Edelkrebse in dem Teilabschnitt des Vereinsgewässer der Schwabach ausgesetzt worden, um die vom Aussterben bedrohten Restbestände zu stabilisieren und aufzufrischen. "Die damalige Besatzaktion war ein voller Erfolg", schreibt der Verein.

Am Freitag, 15. April, ging das Projekt "Artenschutzprogramm" in eine weitere Phase. An dem Pachtabschnitt der Regnitz bei Hausen wurde die in unserer Region rar gewordene Fischart mit dem bezeichnenden Namen "Nase" besetzt. Das Aussetzen der Fische haben die engagierten Jungfischer der Jugendgruppe sorgfältig vorgenommen. Alle Besatzfische erhielt der Verein aus dem Artenhilfsprogramm des oberfränkischen. Fischereiverbands. Bei der Nase handelt es sich um einen Schwarmfisch der Fließgewässer, der sich häufig am Grund über steinigem und kiesigem Gewässerboden aufhält.

Sie lebt vorwiegend in den als Äschen- und Barbenregion bezeichneten Gewässerabschnitten, zu der auch die Regnitz gehört.


Bis zu 50 Zentimeter lang

Die Nase weidet mit der scharfkantigen Unterlippe den sogenannten Bewuchs von den Steinen und Totholz-strukturen ab. Sie hat einen hohen Stellenwert im Artengefüge der Fließgewässer.
Der Fisch erreicht eine Länge von bis zu 50 Zentimeter. Das Gewicht liegt dann bei einem Kilogramm. Das Fleisch
ist sehr grätenreich, weshalb der Fisch auch kaum verzehrt wird. Die Nase kam früher in Oberfranken häufig vor. Sie gehört derzeit zu den am stärksten gefährdeten Fischarten. red