"Darauf habe ich mich schon das ganze Jahr gefreut", schwärmt Manuel Kupfer (17) von der Hausener Jugendfeuerwehr. Insgesamt 15 junge Aktive der Feuerwehr Hausen beteiligten sich am vergangenen Wochenende an der 24-Stunden-Übung, die von den Jugendwarten der Feuerwehr Hausen Jahr für Jahr zum Ende der Sommerferien hin veranstaltet wird.
Die Hausener Riege zählt zu den mitgliederstärksten Jugendfeuerwehren im Landkreis Forchheim. Insgesamt gehören der Jugendfeuerwehr Hausen derzeit 18 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren an.
Auf dem Programm stand die 24-Stunden-Übung, die von den Jugendwarten der Feuerwehr Hausen Timo Sokol, Marco Weichert, Alexander Will, einmal jährlich veranstaltet wird. Einen Tag lang verbringt der Feuerwehrnachwuchs gemeinsame Zeit und hat während dieses Zeitraumes Gelegenheit, anhand von möglichst realistisch nachgestellten Einsätzen das bereits erlernte Theoriewissen in der Praxis zu beweisen. "Learning by doing" ist der Grundsatz, der für Jugendwart Timo Sokol besonders hohen Stellenwert einnimmt. "Bei der 24-Stunden-Übung dürfen dann die Jugendfeuerwehrler selbst mal ran", erklärt er das Konzept, dass die Jugendlichen bei der Stange halten soll. "Das Konzept funktioniert. Wir haben keine Nachwuchsprobleme", erklärt Sokol.
Neben der Jugendfeuerwehr gibt es in Hausen auch eine Kindergruppe. Hier werden zehn Kinder im Alter von acht bis elf Jahren auf den Übertritt in die Jugendfeuerwehr vorbereitet. Manuel Kupfer jedenfalls freut sich schon tierisch auf seinen 18. Geburtstag. Dann darf er nämlich als aktives und vollwertiges Feuerwehrmitglied auch bei den einzelnen Einsätzen mitfahren.