Der Bypass ist in Betrieb: Ungefähr ein Jahr lang werden die Autofahrer auf der Äußeren Nürnberger Straße im Forchheimer Süden eine Schleife fahren müssen.

Der Grund ist die "Operation" an der Autobahnbrücke der A 73, die über die Äußere Nürnberger Straße hinweg verläuft: Nachdem dort die Widerlager und die neuen Mittelpfeiler des östlichen Brückenbauwerks fertig sind, wird derzeit der Überbau der Brücke geschalt und betoniert. Für dieses Vorhaben benötigen die Arbeiter Platz auf der Straße, um ein Gerüst aufzubauen.

"Während dieser Zeit läuft der Verkehr über den Bypass, der seit der Sperrung der Siemensstraße im März entstanden ist", erklärt Robert Zimmermann, Sachbereichsleiter Brückenbau der Autobahndirektion Nordbayern.


Übergangslösung für ein Jahr

Die Umleitungs-Schleife mit Anschluss an die ursprüngliche Zufahrt zur Siemensstraße ist zwar nicht für die Ewigkeit gedacht, wird aber immerhin rund ein Jahr lang genutzt werden. Denn nach dem Winter schließt sich Bauphase 2 der Brückenerneuerung (westlicher Teil) an, die bis Sommer 2018 dauern wird.

Die Konzeption und die Beschilderung des frisch geteerten Bypasses hat die Autobahndirektion Nordbayern in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde der Stadt Forchheim übernommen.

"Wir haben mit der Autobahndirektion bislang bis auf ganz wenige Ausnahmen gute Erfahrungen gemacht", lobt Roland Brütting, der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, dessen Amt offiziell über alle Vorgänge rund um die Verkehrsführung in Kenntnis gesetzt werden muss. Seit dem Wochenende ist die neue Fahrbahn nun in Betrieb - und eine erste Beschwerde liegt auch schon vor.


Radweg war verstellt

"Der Fußgänger- und Radweg neben der neuen Straße wurde von Baufahrzeugen verstellt", berichtet Roland Brütting, "das werden wir der Autobahndirektion mitteilen, das darf nicht sein." Davon unabhängig zeigt sich Brütting jedoch mit der Straßenführung und dem Fortgang der verschiedenen Baumaßnahmen im Forchheimer Süden insgesamt sehr zufrieden.