Der inzwischen 65. Singtag, diesmal unter dem Motto "Heiter bis tränenschwer - Zwischenmenschliches" im Tüchersfelder Fränkische Schweiz Museum war mit rund 75 Sängerinnen und Sängern aus der Region und darüber hinaus wieder ein voller Erfolg.

Veranstaltet wurde er wie von Beginn an vom Museum, dem Fränkische Schweiz Verein und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege. Referenten waren Eberhard Hofmann aus Kirchehrenbach, den man als Vater dieser Singtage bezeichnen kann, und Franz-Josef Saam aus Heroldsbach.

Die Singtage im Fränkische Schweiz Museum haben seit vielen Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft und ihrem Charme verloren. Man könnte sie auch als die Fischer-Chöre der Fränkischen Schweiz bezeichnen.

Lieder über die Liebe

Diesmal standen vor allem Lieder für über die Liebe und das Leben im Mittelpunkt des Singtags. Lieder wie zum Beispiel "Die wunderliebliche Maid", "Es freit ein wilder Wandersmann", "Am Morgen, als die Hochzeit war" oder auch Mundartliches wie "Ich bin mein Vadder sei Bou" oder "Die keikle G'schicht".
Vor allem alte deutsche Volkslieder stehen meist im Mittelpunkt der Singtage im Museum um die alte Brauchtumspflege aufrecht zu erhalten. Früher traf man sich bei Rockenstuben privat zum Singen und Musizieren, heute ist das Heimatmuseum der Fränkischen Schweiz so einem Ort geworden um dieses alte Brauchtum aufrecht zu erhalten.

So wird an den Singtagen nicht nur gesungen und musiziert, sondern es werden von den Referenten auch Geschichten von früher humorvoll erzählt und es wird auch erklärt, wie die einzelnen Volkslieder entstanden sind und wer sie getextet und vertont hat.