Trotz eines wolkenverhangenen Himmels hat sich sich eine große Anzahl Gläubiger zum Gottesdienst am Heiligen Bühl eingefunden. Anlass dafür war die Kirchweih, die alljährlich am Bartholomäustag mit einem Gottesdienst auf der Kirchenruine gefeiert wird.

An diesem Tag erinnern die Gläubigen an den Weihetag des im 15. Jahrhundert erbauten Kirchleins. Dekan Günther Werner sprach über den Apostel, der wegen seines Glaubens verfolgt und als Märtyrer auf grausame Weise hingerichtet worden sei.

Geschichte wiederholt sich

Wenn heute und 2000 Jahre danach erneut Christen gerade wier derzeit in Syrien oder Irak verfolgt würden, sei dies ein trauriges Beispiel dafür, wie sich Geschichte wiederhole. "Dabei ist der Glaube an Gott etwas Weltweites. Alle Menschen gehören dazu. Es gibt viele Verständnisse vom Glauben, aber nur einen Gott", mahnte Dekan Werner.

Der Gottesdienst unter freiem Himmel wurde vom Posaunenchor Muggendorf sowie vom gemischten Chor Engelhardsberg/Wölm musikalisch begleitet.