Beim Rad- und Gehweg von Gosberg zum Bahnhof Wiesenthau erfolgte der Spatenstich. Er läutete die Phase der Realisierung ein.
An der Zeremonie nahmen teil vom Staatlichen Bauamt Abteilungsleiter Michael Raab, Projektleiter Pankraz Schwarzmann, Peter Deckert für die örtliche Bauüberwachung sowie der Leiter der Straßenmeisterei Forchheim, Peter Scheinost. Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU) drückte seine Freude aus, dass das Projekt jetzt angegangen wird.

Er dankte allen Beteiligten für die "zügig geplanten Arbeiten". Autofahrer auf der viel befahrenen Staatsstraße 2236 müssen nun für einige Zeit Geduld an der Baustellenampel aufbringen. Die Staatsstraße ist eine wichtige Verbindung im östlichen Landkreis Forchheim und bindet die an ihr liegenden Orte an das Mittelzentrum Forchheim und vor dort weiter an die A 73 an.
Nach einer Verkehrszählung von 2010 wies die Straßenbelastung östlich von Gosberg damals bereits eine Tagesbelastung von 10 000 Fahrzeugen auf.


Ein Plus an Sicherheit

Mit dem Ausbau des Geh- und Radweges und der damit verbundenen, baulich aber getrennten Verkehrsführung verspricht sich das Staatliche Straßenbauamt eine deutlich verbesserte Verkehrssicherheit.

Der neue Weg beginnt am Ortsende von Gosberg unmittelbar am Café Beck und endet am Bahnhof in Wiesenthau. Am Bahnhof Wiesenthau ist eine Querungshilfe mit zusätzlicher Radfahrschleuße Richtung Radweg Reuth vorgesehen. Am Ender der staatlichen Ausbaustrecke ist ebenfalls eine Querungshilfe geplant. Anschließend führt hier die Gemeinde Pinzberg den Weg weiter bis zum Schäfödweg.

Raab betont, dass die Übergänge barriere rei angelegt werden und für Blinde und Rollstuhlfahrer geeignet sind.
Die Fertigstellung des Geh- und Radwegs ist bis Ende 2016 vorgesehen.

Auf der gesamten Länge der Baustrecke soll auch die Fahrbahn der Staatsstraße eine neue Teerdecke erhalten. Mit dieser Maßnahme könnte es dieses Jahr indes knapp werden. Spätestens im kommenden Frühjahr 2017 soll es aber losgehen. Für das Projekt nimmt der Staat insgesamt 800 000 Euro in die Hand. 600 000 Euro entfallen dabei auf den entprechenden Geh- und Radweg.