64 "Glücksblumen" haben die Kleinen des Kindergartens Kirchehrenbach gebastelt. Kindergärtnerin Angie Müller hat dafür die "Blume des Jahres", die Mohnblume ausgewählt. Sie hat den Kindern die Geschichte von der Glücksblume erzählt und den Kleinen erklärt, dass Sommer ist, wenn die Blume mit den knallroten hauchdünnen Blüten ihre volle Pracht entfaltet.

Selina, Ben, Yannik, Mona, Emma und all die anderen Kinder haben im Werkraum des Kindergartens zunächst den Ton ausgerollt. In kleinen Gruppen haben die Kinder dann Schablonen gebastelt und so wie beim Plätzchenbacken damit kleine Kreise ausgestochen. Dann haben die Kinder die einzelnen Blätter geformt. "Das Schwierigste war, diese Blätter an der Tonkugel, die den Blütenboden bildet, zu befestigen", verrät Angie Müller. Dann wurden die Kunstwerke auf einen langen Holzspieß gesteckt, schließlich braucht die Glücksblume auch einen Stängel.


Im Brennofen gehärtet

Damit die Muttertagsgeschenke dauerhaft Freude bereiten, haben die Erzieherinnen die Mohnblumen in einem Brennofen gebrannt. Dann waren wieder die Kinder an der Reihe. Sie durften die Blütenblätter mit leuchtend roter Farbe bemalen. Den Blütenkorb in der Mitte, den sie vorher mit Zahnstochern bearbeitet hatten, damit er die richtige Struktur erhält, haben die Kinder schwarz bepinselt. Schließlich wurde das Holzstäbchen grün angemalt. Und damit die Kinder wissen, welche Blüte von welchem Kind stammt, haben die Erzieherinnen die Tonblumen mit den Namen der kleinen Künstler versehen. Kein Wunder, dass es Svenja, Leon, Ellen und all die anderen Kinder gar nicht mehr erwarten können, dass sie ihre Mama mit dem selbst gebastelten Geschenk überraschen dürfen.

Den ersten Blick aber durften die Omas und Opas auf die Muttertagsgeschenke werfen. "In dieser Woche überraschen wir beim Großelterntag die Omas und Opas, dann feiern die Kinder mit ihrer Mama den Muttertag und dann warten beim Vatertag auch auf die Papas selbst gebastelte Geschenke ihrer Kinder", erklärt Kindergartenleiterin Regina Brand. An drei Tagen stellten sich die Vorschulkinder, die drei bis Vierjährigen und die ganz Kleinen bei einem Spielenachmittag ihren Großeltern vor. Hallo, Hallo, schön dass Du da bist sangen die Kleinen, nachdem sie einen Stunde lang ihren Großeltern, Tanten oder Verwandten alles gezeigt hatten, was es in dem Kindergarten so alles gibt.


Freude bringen

Wie sehr es den Kindern hier gefällt, unterstrichen sie mit dem Spiel der kleinen Hexe, die flix-flax-flux sogar Regen, Sonnenschein und Wind herbei zaubern kann. Dabei versicherten die Drei- und Vierjährigen, dass nichts lieber sein wollten, als Papas und Mamas kleiner Sonnenschein. Sie wollten "Freude bringen, durch Tanzen und durch springen", bzw "Freude schenken, durch Gutes Tun und Denken."

Außerdem durften die Kleinen den Zuschauern ihr Lieblingsspiel demonstrieren, bei dem sich die Kinder in die "Schlange Ehrenbürg" verwandelten. Ein kreatives Spiel, bei dem die Erzieherinnen auf die Sagenwelt rund um das Walberla zurückgegriffen haben.