Frei nach der Devise "Sand und Spiele" setzt das Forchheimer Stadtmarketing unter Leitung von Viktor Naumann ganz auf die Bespaßung der Bevölkerung: Kaum ist der Stadtstrand eröffnet, folgt die Ankündigung des ersten Forchheimer Hüpfburgen-Festivals.

Unter dem Motto "Forchheim hüpft" verwandelt sich das städtische Ausstellungsgelände im Forchheimer Süden während der ersten Pfingstferienwoche in eine "Jump City".

Geboren wurde die Idee vom städtische Jugendbeauftragten Josua Flierl (CSU), der übrigens auch schon das Foodtruck-Festival auf die Räder gestellt hatte . Er freut sich, dass auch der Stadtrat auf die Sprünge gekommen ist und dem Festival zugestimmt hat. Veranstalter ist der Bamberger Eventmanager Oliver Meisel, der bereits auf Erfahrungen mit Hüpfburgen in Höchstadt, Bamberg, Kronach und Coburg verweisen kann.


Attraktionen für Groß und Klein

"Es werden verschiedenste Attraktion für Groß und Klein geboten sein, um einen Tag voller Abenteuer und Spaß zu erleben", verspricht Veranstalter Oliver Meisel. Hüpfburgen unterschiedlichster Größen - von 40 bis zu 100 Quadratmetern - sowie Kletterburgen und "Wabbelberge" sorgen für Spaß. Für die besonders kleinen Gäste gibt es einen eigenen Bereich. Ergänzt werden die Angebot zusätzlich von Spielgeräten mit jeder Menge Abkühlfaktor. Während sich die Kinder auf dem Gelände und den Spielgeräten austoben, können die Eltern sich in einem Cafe-Garten zurücklehnen. Dass das Festival, wie ursprünglich gedacht, nicht im Stadtpark stattfinden könne, erklärt Jugendbeauftragter Josua Flierl mit den dort ungünstigen logistischen Gegebenheiten. Jedoch kündigt an: " Das erste Hüpfburgenfestival kann eine Initialzündung für weitere Kinderattraktion in Forchheim sein."

Geöffnet sein wird das Hüpfburgenfestival von Montag bis Freitag von 13 Uhr bis 19 Uhr und Samstags, Sonn- und Feiertags von 11 Uhr bis 19 Uhr. Der Eintritt soll acht Euro für Kinder betragen. Erwachsene müssen vier Euro pro Person zahlen. Der Veranstalter bietet, mit Anmeldung, auch die Durchführung von Kindergeburtstagsfeiern auf dem Hüpfburgenfestival an.

Das Hüpfburgenland ist umzäunt und kann nach Erhalt des Eintrittskarten-Bändchens am betreffenden Tag beliebig oft verlassen und wieder betreten werden. Hunde dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden.


Schwerer Hüpfburgen-Unfall

Dass erst am vergangenen Sonntag in Marktheidenfeld ein Vierjähriger bei einem Unfall in einer Hüpfburg über drei Meter hoch katapultiert wurde und schwer verletzt auf einem Kiesbett gelandet ist, ist Oliver Meiser bekannt.
Er verweist aber darauf, dass auf seiner Veranstaltung Sicherheitspersonal darauf achte, dass sich nicht zu viele Personen auf den Sprungflächen aufhalten. Rettungswagen und Sanitäter seien vor Ort.

Doch ganz ohne Blessuren läuft der Hüpfburgen-Spaß offensichtlich nicht ab. Der Veranstalter gibt zu, dass es im letzten Jahr zu einem Knochenbruch und mehreren Prelllungen gekommen sei.