Bis Freitagmorgen um 9 Uhr soll alles fertig sein. Der Umzug der Georg-Hartmann-Realschule aus Forchheim in in das ehemalige Lindner-Gebäude in Neuses muss dann im Wesentlichen ab-geschlossen sein. "Wenn dann etwas nicht realisiert wurde oder wir etwas vergessen haben, müssen wir improvisieren", übt sich Schulleiter Jürgen Kretschmann in Gelassenheit.

Die derzeitigen Faschingsferien werden genutzt, um die gesamten Möbel aus den Klassenzimmern, Tische, Stühle und auch viel Kleinzeug nach Neuses zu schaffen. Die Lkws der Umzugsfirma pendeln im Stundentakt.

Die Polizei hilft mit

In einer großen Konferenz wird Kretschmann die Lehrer mit dem Sicherheitskonzept vertraut machen und und ihnen die örtlichen Gegebenheiten im neuen Schulhaus erläutern.

Etwa 900 Schüler werden am kommenden Montag in ihre neue Schulräume strömen. Für diesen ersten Tag ist alles bereits bis ins Detail geplant. "Die Polizei wird uns am ersten Tag unterstützen, wenn die Busse anrollen", erklärt Kretschmann.

Die Verkehrssituation vor Ort könnte sonst kollabieren. Deshalb wurden die Eltern auch darum gebeten, ihre Kinder nicht selbst zur Schule zu bringen. Stellvertretender Schulleiter Michael Arnold hat derweil mit einem anderen Problem zu kämpfen. "Jetzt einschalten und alles läuft" - diese Hoffnung hatte er noch, als er die Computer in seinem Zimmer anschaltete. Doch die Hoffnung war vergebens.

Gefährliche Güter

Wie kompliziert der Umzug ist, wird auch am Transfer der Chemikalien des Chemie-Labors deutlich.
Diese dürfen nicht in den Fahrzeugen des Logistikers transportiert werden.Deshalb läuft der Landkreis mit. Er stellt das Schadstoffmobil, das die gefährlichen Güter sicher vom Forchheim nach Neuses bringt.