Der 55-Jährige hatte dem Mechaniker nach Angaben der Polizei für seine persönlichen Bemühungen 50 Euro in die Hand gedrückt und dies mit der Bitte verbunden, ihm 35 Euro heraus zu geben.

Die Freude währte nur kurz

Die Freude über dieses Trinkgeld kurz vor dem Fest währte leider nicht lange, da der junge Mechaniker nach der Verabschiedung des Kunden die weniger gut gelungene Geldfälschung sofort erkannte.

Er reklamierte dies bei dem Kunden und verständigte gleichzeitig auch die Ebermannstadter Polizei. Die Kripo Bamberg übernahm die weiteren Ermittlungen und durchsuchte mit einem von der Staatsanwaltschaft Bamberg erwirkten, richterlichen Beschluss die Wohnung des 55-Jährigen nach weiteren falschen Banknoten.

Diese Durchsuchung verlief zwar negativ, die Kriminalbeamten konnten dem Mann in der Folge allerdings die Verwendung einer weiteren gefälschten Banknote nachweisen.

Alles nur ein Versehen?

Einen Tag vor seiner Straftat bei der Autowerkstatt im Landkreis Forchheim hatte er mit einem falschen Zwanziger bei einer Tankstelle seiner Gemeinde Benzin und Zigaretten bezahlt. Der Schein war erst bei der Tagesabrechnung aufgefallen. In beiden Fällen, so der Verdächtige, habe es sich um ein "Vesehen" gehandelt.

Die Ermittlungsbehörden haben inzwischen ein Ermittlungsverfahrens wegen Geldfälschung in zwei Fällen aufgenommen.