Nachdem die Sanierungsarbeiten an der Stephanuskirche in Brunn abgeschlossen sind, findet am Sonntag, 29. September, im Festgottesdienst die Wiedereinweihung um 9.30 Uhr statt. Das bedeutet auch, dass an diesem Tag in Aufseß kein Gottesdienst stattfindet.

Zur Wiedereinweihung wird Dekan Günther Werner die Predigt halten.
Die Brunner können jetzt auch ihr Ausweichquartier im Gemeinschaftshaus auflösen. Bevor für die Stephanuskirche hergerichtet worden war, hatten die Brunner alle beweglichen Gegenstände ausgeräumt, die Lampen und Leuchter abgeschraubt.

Mit diesen Dingen haben sie anschließend das Gemeinschaftshaus in der Dorfmitte für die Gottesdienste hergerichtet. Auf eine Orgel mussten sie zwar verzichten. So mussten sie auf ein Keyboard zurückgreifen, um ihre Gesänge zu begleiten.

Innen wie außen

Jetzt hat die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Brunn nun unter Leitung von Pfarrer Martin Völkel und dem Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Dieter Friedrich, sowohl die Innen- als auch die Außensanierung erfolgreich abgeschlossen.

Die Arbeiten schlossen die Festigung und Sanierung der schablonierten Putzdecke sowie die Reinigung der Wandflächen im Inneren der Kirche mit ein.

Des Weiteren haben die Arbeiter Ausstattung überarbeitet, die äußere Putzfassade saniert und und das Dach neu eingedeckt. Die Sanierungsmaßnahmen haben die Brunner mit dem Landesamt sowie dem Baureferat der Landeskirche Bayern koordiniert.

Die Finanzierung der geschätzten Gesamtkosten von 137 000 Euro setzte sich zusammen aus Mitteln der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Oberfrankenstiftung, der Raiffeisenbank Heiligenstadt, dem Genossenschaftsverband Raiffeisen und Volksbanken. Auch die Brunner Kirchengemeinde selbst gab Geld dazu.

Der Architekt behält recht

Der beauftragte Architekt Ellhard Baier aus Heiligenstadt, war bei seiner Planung ursprünglich davon ausgegangen, dass die Sanierung bis Mitte September abgeschlossen ist und die Gemeinde aus ihrem Ausweichquartier wieder in die neu renovierte Kirche umziehen kann.

Die Brunner sind so froh, dass der Architekt Recht behalten hat und es tatsächlich so gekommen hat. Am Sonntag wird deshalb gefeiert.