Ein Meer von Lichtern erhellte den Raum der alten St.-Anna-Kirche in Weilersbach. Eine ganz besondere heimelige Stimmung verbreitete sich. "Eine Wohlfühlatmosphäre und eine Einstimmung auf die stille Zeit" - so beschrieb eine Besucherin "Die Nacht der Lichter". Es gab ein Abendgebet mit besinnlichen Texten und Gesängen aus Taizé.

Damit sollte deutlich gemacht werden, dass Licht für die Menschen lebensnotwendig ist. Denn Licht bedeute Geborgenheit und Wärme, ohne Licht könne schlicht niemand sein. Eingeladen hatte hierzu erstmals der St.-Anna-Familienkreis gemeinsam mit Pastoralreferentin Helga Deinhardt. Und es kamen derart viele Besucher, dass noch Stühle herbeigeschafft werden mussten.


Ein passender Vergleich

Die Besucher wurden von Karin Hack vom Familienkreis und Helga Deinhardt begrüßt und zum Mitfeiern eingeladen. Beim Abendgebet trugen die Frauen des Familienkreises und Helga Deinhardt abwechselnd Gebete vor.
Es ging darin um die Flamme des Glaubens und das Licht des Lebens: Dazu konnte die achtjährige Leni anschließend eine bildhafte Darstellung geben: "Man darf eine Kerze nicht in einer leeren dunklen Schachtel liegen lassen. Man soll sie anzünden."

Das sei wie mit Menschen: "Wenn ein Mensch im Dunkeln sitzt, soll er sein Leben und sein Licht in die Welt hinaustragen." Die Gebetsstunde wurde von der Band Mittendrin aus Hausen mit Taizé-Liedern umrahmt. Lieder regten die Besucher zu einer "Atempause im Alltag" an. Die Musiker, die Melodien und auch die Texte luden auf diese Weise die Besucher zum Mitsingen und Mitfeiern ein.


Wasser oder Wein

Anschließend waren sämtliche Besucher, die noch sichtlich beeindruckt waren von dem Gehörten und Gesehenen, zu einem Glas Wein oder Wasser in den Pfarrsaal eingeladen. Wie Karin Hack und Helga Deinhardt berichteten, waren sie "überwältigt von dem Erfolg". Die beiden Frauen kündeten deshalb bereits für das nächste Jahr eine "Nacht der Lichter" an.