"Unser Geschäft finden sie direkt an der Ecke zum Parkhaus Kronengarten in der Bamberger Straße 4.": Mit diesem Satz warb über Jahre der "Stadtfriseur Esch". Ab Sonntag können die Forchheimer im einstigen Friseursalon ihren Hunger stillen.

Am verkaufsoffenen 1. März wird Cigdem Weinkauf erstmals Kunden in ihrem neuen Laden bedienen. Ab Montag läuft das "Kumpiro" dann zu den regulären Öffnungszeiten: täglich, außer Sonntag, von 11 bis 19 Uhr. "Ein Schnellimbiss, aber ganz anders", so wirbt Cigdem Weinkauf für ihr Geschäft, in dem sie "große Schnitzel", Brat- und Currywürste, aber auch Ofen-Kartoffeln servieren wird. Zudem biete das Kumpiro die Möglichkeit, "zum Kaffeetrinken zu kommen".

Vor dem Hintergrund der jüngsten Debatten über "Leerstände" in der Forchheimer Innenstadt benennt Wirtschaftsförderer Viktor Naumann das Kumpiro als ein Beispiel dafür, dass nicht alles in Händen der Leerstandsmanager der Stadt liege. "Nicht jeder Anbieter kommt zu uns und bittet um Hilfe. Oft finden die Leute selbst die passenden Mieter", sagt Naumann. Zwar sei die 70 Quadratmeter große Immobilie "auf unserer Liste gewesen", aber die "privaten Akteure" hätten dann selbst via Internet für eine neue Mieterin gesorgt.