In wenigen Tagen, am Freitag, 24. Juli eröffnet das Annafest wieder seine Tore und empfängt Gäste aus ganz Deutschland. Dieses Jahr gibt es ein Jubiläum zu feiern: Zum 175. Mal wird das Fest zelebriert. Wie in den vergangenen Jahren hat der Forchheimer Maler und Grafiker Harald Hubl für das Bierfest einen Krug mit Motiven aus dem Kellerwald hergestellt.

Ein paar Krüge, ein Bierfass, ein Musikant und die Forchheim-Flagge prägen den achten Annafest-Bierkrug. Umgeben von Wimpeln, die das allgemeine Ambiente des Annafestes abrunden, stellen sie ein in sich stimmiges Bild dar.

Künstlerische Freiheit

Besonders wichtig war es dem Künstler bei dem diesjährigen Motiv, das Jubiläum des Annafestes irgendwie mit einzubauen. Die Jahreszahl befindet sich auf der rot-gelben Stadtflagge. Dabei hat der Grafiker allerdings die Seiten vertauscht. Dank künstlerischer Freiheit wird ihm das gern verziehen.

Sein Skizzenbuch hat der Grafiker immer zur Hand. Er zeichnet so in allen Lebenslagen. Auch während des Annafestes mischt sich der Maler gerne mal unter das Volk: "Die Leute denken dann bestimmt immer: Der kritzelt eh nur unterm Tisch rum."

Die daraus entstehenden Motive ergeben dann am Ende eine Zusammenstellung aus vielerlei Eindrücken des Bierfestes. Aus diesem Fundus schöpft er die Ideen für die Gestaltung des nächsten Bierkruges. "Das Ergebnis kann sich immer gut sehen lassen", bestätigt Susanne Fischer, Leiterin des Pfalzmuseums.

Auflage 200 Stück

Die Auflage beträgt 200 Stück. Der Krug ist ab sofort im Pfalzmuseum sowie in der Tourist-Information der Stadt für 15 Euro zu haben. Mitglieder des Förderkreises bekommen den Annafest-Bierkrug für zehn Euro. Harald Reinsch, Vorstandsmitglied der Sparkasse Forchheim, zeigt sich begeistert: "Der Krug ist klasse. Auch von den Farben her. Wirklich ganz toll."