In einem Sonntagsgottesdienste in der Ebermannstadter Pfarrei St. Nikolaus wurde nach mehr als einjähriger Vakanz Pastoralreferent Andreas Löbendfelder in sein Amt eingeführt und der Gemeinde vorgestellt.
Damit hat der Seelsorgebereich Feuerstein neben den beiden Pfarrern Florian Stark und Zlatko Kidjemet einen weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter.

Der 49-jährige Andreas Löbenfelder ist in Bamberg geboren. Nach dem Abitur und der Bundeswehrzeit machte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. 13 Jahre lang arbeitete er in diesem Beruf auch. In dieser Zeit reifte in ihm allerdings der Entschluss, Theologie zu studieren. Dies geschah an der Universität Bamberg.


"Gedeihliche Zusammenarbeit"

Es schlossen sich drei Jahre Ausbildung als Pastoralassistent in Erlangen/Büchenbach. Anschließend wechselte er als Pastoralreferent nach Pottenstein und 2013 in die Pfarreiengemeinschaft Seßlach. Wie Löbendfelder im Pfarrbrief der Pfarrei St. Nikolaus mitteilte, möchte er durch seine Arbeit die Menschen dazu ermutigen, die Kirche aktiv zu gestalten und lebendig zu machen. Dies sei Aufgabe der ganzen Gemeinde.
Und so gestaltete Löbendfelder auch seine erste Predigt in Ebermannstadt als fiktiven Brief an den Propheten Amos.

Andreas Löbenfelder verstand es, dies in der Sprache der heutigen Zeit seinen Zuhörern zu vermitteln. Am Ende des Gottesdienstes gab auch Pfarrer Zlatko Kidjemet seiner Freude für die Verstärkung Ausdruck. Er freue sich auf "eine gedeihliche und segensreiche Zusammenarbeit".