Insgesamt waren die Kräfte der Polizei bei rund 90 Einsätzen für die Sicherheit der Festbesucher gefordert.
Neben Hilfeleistungen, streitschlichtenden Maßnahmen und Erhöhung der sichtbaren Polizeipräsenz bildeten diverse Ordnungsstörungen und Aufnahmen von Straftaten die Einsatzschwerpunkte.


15 Körperverletzungen

Ein Auszug aus der Statistik (Vorjahreszahlen in Klammern): Körperverletzungen 15 (21), Raub 1 (0), Diebstahl 6 (7), Beleidigungen 13 (11), Sachbeschädigungen 9 (11), Trunkenheitsfahrten 4 (4), Annafestverordnung 4 (0) mit Verwarnungsgeld geahndet(ohne Belehrungen), Gewahrsamnahmen 23 (21).

Die Körperverletzungsdelikte waren in diesem Jahr rückläufig. Es wurde niemand schwerer verletzt. Weiterhin kam es zu zwei sexuell motivierten Straftaten. Eine junge Frau wurde zunächst gegen ihren Willen geküsst und dann in ein Auto gezogen. Erst als der Fahrer des Wagens bemerkte, dass seine zwei Passagiere offensichtlich kein Paar sind, ließ er die Dame unverzüglich aussteigen. Einer weiteren jungen Frau wurde vor einer Bar in der Innenstadt im Anschluss ans Annafest gegen ihren Willen an den Po gefasst.

Sachbeschädigungen verzeichnete die Polizei vorwiegend an Zäunen und an geparkten Autos im Kellerwaldbereich. Insgesamt forderten zahlreiche, teilweise stark alkoholisierte, Festbesucher der Polizei viel Fingerspitzengefühl, aber auch nachhaltiges Vorgehen ab. Während es bei den meisten Fällen bei Belehrungen blieb, mussten 23 Personen in Gewahrsam genommen werden. 21 weiteren Personen wurde zumindest für den jeweils laufenden Annafesttag ein Platzverweis vom Gelände.

Die Überwachung des Jugendschutzes erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Jungendamt Forchheim. Auch die Mitarbeiter der Sicherheitswacht Forchheim, die vor allem in den Nachmittagsstunden eingesetzt waren, leisteten ihren Beitrag für ein sicheres Annafest. Resümierend stellt die Polizeiinspektion Forchheim fest, dass das Annafest - gemessen an der Vielzahl der Besucher - überwiegend gesellig gefeiert wurde.