Die Kreisstraße FO 16 vor dem Ortseingang von Hagenbach muss voll ausgebaut werden. Es ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg, über die nun im Bau- und Verkehrsausschuss des Landkreises Forchheim beraten wurde.

Die Planung besagt, dass die Fahrbahn über 315 Meter entsprechend der Verkehrsbelastung auf 5,50 Meter verbreitert wird. Der bedeutend teurere Teil besteht aus dem Umbau der Einmündung und neuen Busbuchten. Diese werden, wie auf Nachfrage von Sebastian Körber (FDP) bestätigt, behinderten gerecht gestaltet. Zusätzlich wird eine Querungshilfe auf der Staatsstraße integriert. Außerdem wird die Einmündung der FO 16 in die Staatsstraße 2260 um 30 Meter in Richtung Nordosten verschoben, damit die Einmündung nicht mehr in einem so spitzen Winkel verläuft.


Hohe Kosten für kurze Strecke

Mehrere Abgeordnete wunderten sich über die hohen Kosten für die nur 315 Meter lange Straßenstück-Sanierung. Allerdings ist die Straße der günstigste Teil des Ausbaus und kostet rund 170.000 Euro. Teurer sind der Umbau der Einmündung und die behindertengerechten Bushaltestellen.


Unfallschwerpunkt

Dieser Umbau ist dringend notwendig, da es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt, heißt es im Sachverhalt, den Dieter Els vom Fachbereich Straßenbau den Kreisräten vorgelegt hat. Lisa Badum (Grüne) erkundigte sich dementsprechend nach Unfallzahlen. 2013 war es dort zu zwei, 2014 zu einem und 2015 zu drei Unfällen gekommen. Vor zehn Jahren hingegen krachte es an der Stelle öfter. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung hatte die Unfälle reduziert, nun soll der Ausbau die Straße ganz sicher machen.

Die Kosten für den Bau übernimmt der Landkreis. Es wurden aber schon Fördergelder beantragt.

Eine Kostenschätzung hatte 737.337 Euro vorausgesagt. Der günstigste Bieter, die Firma Richard Schulz aus Buttenheim, übernimmt die Arbeiten nun für 720.128 Euro.