Die Autobahndirektion Nordbayern hat am Montag mit den Vorarbeiten für den Ausbau des Standstreifens südlich von Forchheim zu einer dritten Fahrspur begonnen. Die Seitenstreifen zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und Baiersdorf-Nord werden ausgebaut. Bis November sollen die Arbeiten dauern.

Verkehrshemmend wirkt sich zudem die bereits bestehende Baustelle zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Forchheim-Süd aus. Hier wird die Trubbachbrücke erneuert, diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober.

Sperrung bei Baiersdorf-Nord

In der ersten Phase des Ausbaus der Standstreifen ist die Anschlussstelle Baiersdorf-Nord in Richtung Nürnberg bis zum 7. Juni gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Forchheim-Süd beziehungsweise über die Anschlussstelle Möhrendorf. Die Baumaßnahme umfasst alle Arbeiten, die notwendig sind, um die seit 2008 im Betrieb befindliche sogenannte temporäre Seitenstreifenfreigabe Richtung Nürnberg über die Anschlussstelle Baiersdorf-Nord hinaus bis zur Anschlussstelle Forchheim-Süd zu verlängern.

Durch die Anlagen der temporären Seitenstreifenfreigabe werden die Voraussetzungen geschaffen, um verkehrsabhängig eine dritte Fahrspur für den Verkehr freigeben zu können. Zu den Hauptarbeiten gehören eine Verbreiterung der Fahrbahn, Verstärkung des Fahrbahnaufbaues, Anlegen von Nothaltebuchten, Anlegen von zusätzlichen Ein- und Ausfahrtsspuren an der Anschlussstelle, Aufstellung von Schilderbrücken und von Kameramasten zur Verkehrsüberwachung sowie das Verlegen von Steuerkabeln. Gleichzeitig werden auf dem Streckenabschnitt die Fahrbahndecken saniert und die Schutzeinrichtungen sowie die Entwässerungsanlagen erneuert. Hiervon ist auch die Fahrbahn in Richtung Bamberg betroffen.

Die Gesamtkosten der Bauarbeiten belaufen sich laut Autobahndirektion auf rund zehn Millionen Euro.