Mit dem Weißenoher Kloster soll ein bedeutsames Denkmal revitalisiert werden, mit sinnvoller Nutzung. Das wird die Chorakademie sein. "Es soll ein Chorzentrum sein, das in die fränkische, die bayerische und deutsche Kulturlandschaft leuchtet", betont Eduard Nöth, Vorsitzender des Fördervereins der Chorakademie. Die Kosten für das Projekt betragen inzwischen 18 Millionen Euro. "15,2 Millionen an Zuschüssen sind gesichert", erklärt Nöth nach der Zusage der Regierung in Bayreuth im Dezember. "Nun haben wir die große Hoffnung, dass wir die fehlenden 2,8 Millionen noch erreichen", betont Nöth. Seine Stellvertreterin und CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert (Bayreuth/Forchheim), die bei einem Treffen mit den drei Genossenschaftsbanken des Landkreises Forchheim im Kloster war, habe bereits erreicht, dass der Bund eine Million Euro Zuschuss gibt. "Das ist ihr Verdienst", lobt Nöth. Er sowie die anderen Unterstützer, Ehrenmitglied Richard Oswald, Geschäftsführer Herber Meier und Gerald Fink (künstlerischer Leiter der Chorakademie), würden sich über Nachverhandlungen für eine weitere Million freuen.

Auf der Zielgerade

Um das Projekt, das sich gerade auf der Zielgerade befindet, auch ans Ziel zu bringen, haben sich auch die drei Genossenschaftsbanken im Landkreis beteiligt, so dass Stefan Rickert (Direktor der Raiffeisenbank Heroldsbach), Rainer Lang (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg) und Gregor Scheller (Volksbank Forchheim und Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands) und Alfons Trautner (Ehrenvorstandsvorsitzender der Vereinigten Raiffeisenbanken) einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreichen konnten. Das Geld stammt von dem Gewinnsparen der drei Genossenschaftsbanken. Ein Teil davon wird in soziale Zwecke gegeben, ein Teil für Kreisprojekte. Davon konnte nun die Chorakademie profitieren. "Das tut uns gut, das Projekt, ein modellhaftes Chorzentrum, zu verwirklichen", stellt Eduard Nöth fest.