Angesprochen wurden die "Freunde des Symphonic Metal", geboten wurde durchaus auch härterer Heavymetal-Sound, kombiniert mit sehr melodischen, fast symphonieartigen Passagen.

Fans und Bands gingen von Anfang an auf Tuchfühlung. Auch zwei niederprasselnde Platzregen konnte die Anhänger dieser Musikrichtung nicht vertreiben. Entweder harrten sie im Regen aus oder warteten im aufgestellten Zelt das Ende der Niederschläge ab und feierten mit ungeschmälerter Begeisterung weiter.

Fan aus Israel

Einige Fans nahmen eine Anreise von mehreren hundert Kilometer in Kauf, um die Auftritte zu erleben. Ein Fan aus Israel besuchte im Rahmen einer Deutschland-Rundreise Nürnberg, sah die Vorankündigung dieses Events und ließ es sich nicht nehmen, live dabei zu sein, wie er selbst sagte.

Die Band "Brocelian" brachte am Vortag das neue Album "Guardians of Brocéliande" heraus, aus dem sie stimm- und soundgewaltig verschiedene Stücke präsentierte. Outfit und Ohrschmuck ihrer Sängerin erinnerten an eine Elfe.

"Alia Tempora" wird voraussichtlich im September ein neues Album auflegen, aus dem sie - zur großen Begeisterung der Fans schon mal spielten. "Hydra" bewies, wie reizvoll der Kontrast zwischen klangvollen Melodien mit orchesterähnlichen Elementen und solidem Heavymetal sein kann. Dabei überraschte die Sängerin Lisa Rieger immer wieder mit einem unvermittelten Wechsel zwischen melodischem Gesang und gutturalen Growls.

Märchenwelt

"Xiphea" nahm das Publikum mit auf eine klangvolle Reise in die Märchenwelt. Dies wurde von den Fans begeistert aufgenommen. Sie unterstützten die Band bei dem Song "Power of the dwarfs" lautstark als Zwergenchor. Highlight der dritten Fairymetal Night war die italienische Gruppe "Ancient Bards". Sie brachte den Abend mit härteren Riffs und Klängen zu einem grandiosen Abschluss.bj