Das Sturmtief Friederike hat, verglichen mit anderen Regionen, den Landkreis Erlangen-Höchstadt weitestgehend verschont. Für das Stadtgebiet Höchstadt gab es keine Alarmierung, teilt Feuerwehrkommandant Wolfgang Glotz mit.

Die Feuerwehren Zentbechhofen und Förtschwind-Greuth mussten längere Zeit nach dem eigentlichen Sturm ausrücken. Am Freitagfrüh, kurz vor halb 6, rückten sie mit insgesamt 22 Einsatzkräften aus. Zwischen Zentbechhofen und Jungenhofen war ein Baum auf die Straße gestürtzt.

Im gesamten Landkreis hat sich mit insgesamt 14 Alarmierungen das Einsatzaufkommen für die Feuerwehren in Grenzen gehalten. Das teilt Stefan Brunner vom Kreisfeuerwehrverband mit.

Überwiegend waren Bäume auf Straßen gestürzt, die beseitigt werden mussten. Der Einsatzschwerpunkt lag in einem Streifen, der sich von West nach Ost durch die Landkreismitte zog. Im Bereich Herzogenaurach hatten die Feuerwehren Hammerbach und Niederndorf in ihren Zuständigkeitsbereichen auf der Fahrbahn liegende Bäume zu beseitigen.

Die Drehleiter der Feuerwehr Herzogenaurach unterstützte die Kollegen aus Heßdorf und Hesselberg bei einem Einsatz in Niederlindach, wo ein Baum auf die Straße und eine Garage gestürzt war.

In der Geigenbauersiedlung in Bubenreuth knickten Sturmböen ebenfalls mehrere Bäume um.

Mehrere große Fichten blockierten auch die Kreisstraße zwischen Baiersdorf und Röttenbach in der Nähe des Main-Donau-Kanals, sie wurden durch die Feuerwehr Baiersdorf beseitigt.

Im Schwabachtal wurden die Wehren aus Buckenhof, Spardorf und Uttenreuth gerufen, um umgestürzte, Bäume zu beseitigen, die Feuerwehren aus Brand und Kalchreuth mussten in ihren Bereichen auf den Kreisstraßen in Richtung Unterschöllenbach und von Kalchreuth nach Buchenbühl für freie Fahrt sorgen.

Die Feuerwehren in Erlangen hatte am Donnerstag nachmittag rund 30 sturmbedingte Einsätze.
Auch hier blockierten umgestürzte Bäume Straßen. Lose Dachteile mussten gesichert werden. Zu einem aufwändigeren Einsatz kam es in der Isarstraße, wo sich Teile von einem Baugerüst gelöst hatten und demontiert werden mussten, bevor größerer Schaden entstand.

Im Einsatz waren die Kräfte der Ständigen Wache, unterstützt von ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Erlangen-Stadt, Büchenbach, Dechsendorf, Frauenaurach und Steudach. Neben den genannten Sturmschäden wurden die Feuerwehren noch zu einer ausgelösten Brandmeldeanalge und einem Verkehrsunfall gerufen.