Schon ein Tor kann über die Tabellenführung entscheiden, wenn die SpVgg Mühlhausen in der A-Klasse Bamberg 1 ihren ersten Verfolger SV Wachenroth empfängt. In der Kreisliga 1 ER/PEG hoffen dagegen sowohl der FSV Großenseebach als auch der TSV Röttenbach auf den zweiten Saisonsieg.


Kreisliga 1 ER/PEG

FSV Großenseebach (13.) - TSV Röttenbach (12.)
Wirklich angenehm ist der Blick auf die Tabelle für den FSV Großenseebach derzeit nicht gerade. Nach fünf Spielen stehen nicht nur gerade einmal drei Punkte zu Buche, zudem kassierte das Team von Trainer Udo Prell mit 17 Gegentoren die meisten der Liga. "Da waren viele dumme Abwehrfehler dabei. Daran müssen wir arbeiten und die Fehlerquellen schnell abschalten", sagt Prell. Allerdings habe der FSV bereits gegen viele Mannschaften gespielt, die die Saison wohl in anderen Tabellensphären abschließen werden. "In diese Kategorie ordne ich auch Röttenbach ein. Die sind viel stärker, als es die aktuelle Platzierung aussagt."

Dennoch soll am Sonntag (15 Uhr) der zweite Saisonsieg eingefahren werden. "Wir müssen jetzt einfach wieder punkten", fordert Großenseebachs Trainer. "Das wird für uns aber ein hartes Stück Arbeit." ham


Kreisklasse 1 ER/PEG

TSV Vestenbergsgreuth ( 14.) - SpVgg Heroldsbach/Th. (5.)
Der Saisonstart des TSV Vestenbergsgreuth verlief bescheiden. Die Mannschaft von Trainer Christian Nagengast fuhr aus den ersten vier Spielen nur zwei Punkte ein. "Wir haben eine riesige Verletztenliste und hatten zuletzt auch viele Urlauber. Dadurch mussten wir teilweise auf sieben, acht Stammspieler verzichten", erklärt der Sportliche Leiter Markus Brandt. "Im letzten Spiel musste sogar der Torwart der Alten Herren aushelfen. Aber so langsam lichtet sich das Lazarett und ich bin positiv gestimmt, dass es jetzt besser wird." Doch es wartet mit der noch ungeschlagenen SpVgg Heroldsbach/Thurn ein harter Brocken. "Das ist ein unangenehmer Gegner, die Mannschaft ist sehr kampfstark. Es wird sicherlich ein schweres Spiel für uns", weiß auch Brandt. Doch die Greuther spielen zu Hause und müssen langsam punkten, um nicht unten in der Tabelle stecken zu bleiben. ms


Kreisklasse Bamberg 3

TSV Burghaslach (10.) - ASV Herrnsdorf/Schl. (13.)
Der Trend spricht momentan nicht gerade für die Gastgeber. Seit vier Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Alfred Kraus inzwischen auf einen Sieg und kassierte in dieser Zeit elf Gegentore. "Jetzt soll der erste Heimsieg angepeilt werden", sagt Burghaslachs Abteilungsleiter Wolfgang Hofmann. Herrnsdorf steht zwar hinter dem TSV, tankte mit dem 4:3 gegen den SV Waizendorf aber frisches Selbstbewusstsein. red


A-Klasse Bamberg 1

SpVgg Mühlhausen (1.) - SV Wachenroth (2.)
Viele Themen gibt es in und um Wachenroth derzeit nicht zu besprechen. Alles konzentriert sich offenbar auf das Duell des Tabellenersten gegen den Zweiten. "Das ist gerade ein riesen Hype. Bei mir auf der Arbeit gibt es viele Spieler von beiden Teams und da werden schon eifrig Sprüche ausgetauscht", erzählt SV-Spielleiter Gerhard Gierlich.

Schon mit einem Punkt wäre der 31-Jährige am Sonntag (15 Uhr) zufrieden, hofft jedoch, dass nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität entscheidend wird. "Wir haben die etwas breitere Bank. Vielleicht können wir in der zweiten Hälfte durch die entsprechenden Einwechslungen noch einmal nachlegen", sagt Gierlich. Auf dem Platz soll eine geschlossene Mannschaftsleistung dazu beitragen, in der Tabelle am Absteiger vorbeizuziehen. ham


A-Klasse 1 ER/PEG

SC Münchaurach (5.) - ATSV Erlangen II (3.)
Eigentlich gelang Münchaurach ein guter Start in die Saison, unterlag dann aber in zwei der vergangenen drei Partien. "Wir haben gerade ein kleines Formtief", erklärt SC-Trainer Julian King. Auch das jüngste Auswärtsspiel in Frauenaurach ging knapp mit 0:1 verloren. Zum Unverständnis Kings fand die Partie am Dienstagabend auf dem TSV-A-Platz statt, der keine Flutlicht-Anlage besitzt. So ging die letzte Viertelstunde in fast vollkommener Dunkelheit über die Bühne.

Auf der Gegenseite kommt mit dem ATSV Erlangen II der große Aufstiegsfavorit. Zuletzt gewann die Elf von Trainer Stefan Steiner mit 5:1 gegen den ASV Niederndorf II. Der ATSV ist den obersten Rängen wieder ganz nah, dennoch will Erlangens Trainer Münchaurach nicht unterschätzen. mho


A-Klasse 2 ER/PEG

TSV Höchstadt (5.) - FC Burk II (8.)
Eine Woche nach dem unglücklichen Unentschieden gegen die DJK Pautzfeld hadert Burks Trainer Thorsten Benning noch immer mit der mangelhaften Chancenauswertung seines Teams. Zeit zu zaudern bleibt der Burker Reserve aber nicht, mit dem TSV Höchstadt wartet am Sonntag schon der nächste Brocken. "Für mich eines der schwersten Spiele der Saison. Mit Alexander Jeromin haben sie einen Ausnahmespieler in ihren Reihen", erklärt Benning.

Die Aischgründer geben sich indes selbstkritisch und bescheiden. "Uns haben immer wieder wichtige Spieler gefehlt, das macht es natürlich nicht einfach", sagt TSV-Vorstand Werner Soßna. In Burk sieht er einen ernstzunehmenden Gegner, zumal dessen erste Mannschaft in der Kreisliga auf Punktejagd geht. mho