Mit Gold für das Männerteam, Silber für André Zahl und Bronze für Florian Perwitzschky bei der U20 schnitten die fünf Herzogenauracher Leichtathleten, die bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Fürth an den Start gingen, stark ab.

Bei dem auf einen Vierkampf reduzierten Hallenmehrkampf siegte das TSH-Team, bestehend aus André Zahl, Tobi Reischl und Louis Mennerat, in der Mannschaftswertung der Männer mit großem Vorsprung vor Regensburg. Damit untermauerten die drei einmal mehr die Stellung, die die Herzogenauracher im Mehrkampf in Bayern inne haben.

Zahl wurde mit 8,81 Sekunden über 60 Meter Hürden, 4,20 Metern im Stabhochsprung, 10,94 Metern im Kugelstoßen und 2:45,25 Minuten über 1000 Meter mit insgesamt 2819 Punkten bayerischer Vizemeister. Reischl kam auf 2023 Punkte (10,12 Sek., 3,20m, 9,93m, 3:04,88 Min.) und wurde damit Siebter. Louis Mennerat, der aufgrund seines Medizinstudiums in Heidelberg nur noch sehr eingeschränkt trainieren kann, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und kämpfte sich mit 1925 Punkten auf Rang 8 (9,51 Sek., 2,60m, 9,49m, 3:10,11 Min.).

Endspurt sorgt für Bronze

Erfreulich war auch die Energieleistung von Florian Perwitzschky, der sich nach einem harten Kampf im abschließenden 1000-Meter-Rennen noch die Bronzemedaille bei der U20 holte. Mit 9,55 Sekunden über die Hürden startete er in den Wettkampf und stellte danach gleich drei Bestleistungen auf: Die Sechs-Kilogramm-Kugel stieß er über einen Meter weiter als zuvor auf starke 11,54 Meter. Im Stabhochsprung überquerte er 3,20 Meter und nach den fünf Hallenrunden kam er mit 3:02,13 Minuten ins Ziel. Damit ließ er zwei der drei Konkurrenten, die zuvor knapp vor ihm lagen, so weit hinter sich, dass er mit 2258 Punkten noch aufs Siegerpodest kam. Sebastian Oertel, der ebenfalls drei Bestleistungen aufstellte, kam auf 2233 Punkte und wurde Fünfter.