Bei den 32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaften der Freizeitkicker hat der Veranstalter Kolping den Seriensieger und Titelverteidiger "Die Pumas" abgelöst. Zum letzten Mal hatte Kolping 2005 triumphiert und feierte nun ein grandioses Comeback. Die Raubkatzen, die vorher viermal hintereinander den Titel holten, landeten diesmal abgeschlagen auf dem achten Platz und erwiesen sich als schlechte Verlierer. Sie traten zum Platzierungsspiel um den siebten Platz gegen das All Africa Team nicht mehr an. Die Mannschaft der ProLeiT AG bot sich freiwillig an, ein zusätzliches Spiel zu machen und die Lücke zu füllen.

Kolping ohne Probleme im Finale

Im Finale hatte sich Kolping gegen den Turnierneuling FC Hangover 96 souverän mit 4:1 durchgesetzt. Die FCHler glichen zwar zwischenzeitlich zum 1:1 aus, aber in der zweiten Halbzeit zog Kolping davon. Bereits in der Gruppenphase hatten sich die beiden Finalteilnehmer als diesjährige Turnierfavoriten herauskristallisiert. Beide gewannen alle Gruppenspiele, wobei Kolping auch mit 3:2 gegen die Pumas erfolgreich war. Im Halbfinale überwand der FC Hangover 96 die Westthrazien-Türken trotz 0:2-Rückstands in der Schlussminute mit 3:2, während Kolping gegen das adi, Finalteilnehmer aus dem vergangenen Jahr, deutlich mit 6:2 gewann.

Mit Fallrückzieher zum 3. Platz

Im spannenden Spiel um den dritten Platz glichen die Westthrazien-Türken kurz vor Spielende auf 3:3 aus, ehe das adi per Fallrückzieher in der letzten Spielminute das 4:3 erzielte. Der fünfte Platz ging nach einem 4:1 über die Herzo Kickers an die BSG-INA 80. Die Flüchtlingsmannschaft All Africa Team spielte in diesem Jahr deutlich stärker als in den Vorjahren, gewann zwei Gruppenspiele und wurde Siebter. Im Spiel um Platz Neun erreichte der zweite Neuzugang ProLeiT AG ein 4:1 gegen die Sportsfreunde. Auf dem elften Rang landete die Mannschaft Uraha Herzogenaurach. Erfreulich war, dass diesmal elf Mannschaften teilgenommen hatten, nachdem es in den vergangenen beiden Jahren nur neun gewesen waren. Vielleicht ein Aufwärtstrend für den Freizeitfußball in der Stadt.