Der feierte nach zuletzt drei Unentschieden und zwei Niederlagen den sechsten Saisonsieg.

SpVgg Heßdorf - SG 83 Nürnberg/Fürth 0:0

Die Heimelf kam besser in die Partie, doch Vogel verpasste zweimal die Führung (7., 21.). Auf der anderen Seite zog Johnson einen Freistoß scharf auf den zweiten Pfosten und zwang Torwart Heinlein zu einer starken Reaktion (26.). Im direkten Gegenzug eine weitere Chance für die Hausherren, doch Vogel verfehlte das Ziel nach einem weiten Ball von List denkbar knapp (27.). Dittl scheiterte per Kopf an der Latte (32.), Müller fand bei einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter in Torwart Hofmann seinen Meister.
Die zweiten 45 Minuten begannen ähnlich wie die ersten aufgehört hatten: Heßdorf war am Drücker, die SG lauerte geduldig auf Konter. So wie etwa in der 55. Minute, als Gencel zum Solo ansetzte und den mit geeilten Sabsiz bediente. Dieser zielte aber zu ungenau. Und dann hatte Heßdorf richtig Glück: Marco Nagel kratzte einen Schuss von Cem Hür (68.), der wenig später Heinlein prüfte (70.) und dann etwas zu hoch zielte (73.). Auf der anderen Seite setzte Sebastian Bräunig einen wuchtigen Freistoß an die Unterkante der Latte, von wo der Ball nach unten sprang, aber vom Nürnberg Schlussmann geklärt wurde (75.). Die Hausherren wollten das Leder hinter der Linie gesehen haben, aber der Unparteiische ließ weiterlaufen.
Auch die Schlussphase gehörte größenteils den Gastgebern, doch der eingewechselte Häfner konnte den Ball nach schöner Einzelaktion ebenso wenig im Tor unterbringen, wie List nach einem Freistoß. Wenn man solche Chancen nicht nutzt, wird man im Fußball oft bestraft. Und so ging die letzte Chance an die Gäste: Sabsiz tauchte nach einem Konter alleine vor Heinlein auf, der den Ball nicht entscheidend ablenken konnte. Doch Häfner passte auf und kratzte den Ball von der Linie.

FC Herzogenaurach - SV Schwaig 2:1

Die Gäste beeindruckten mit kompromisslosen Einsatz und enormer Zweikampfstärke. Die Pumas waren zögerlich und unentschlossen. Die Angriffsversuche wurden meist im Keime erstickt. Dementsprechend fiel auch das 0:1 in der 24. Minute: Ein Fehlpass im Mittelfeld ermöglichte einen Angriff. Von der Mittellinie wurde der Ball hoch in den Strafraum geschlagen, wo ein SVler den Ball ungestört annehmen und zum mitgelaufenen Ranft weiterleiten konnte, der aus sechs Metern keine Mühe hatte. Die Heimelf mühte sich in der Folge vergebens, erst in der 44. Minute: Rockwell flankte nach Doppelpass mit Stübing präzise auf Spielertrainer Kusnyarik, der per Kopf zum Ausgleich erfolgreich war.
Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer ein völlig anderes Spiel zu sehen. Jetzt hielt der FC dagegen und gewann die Zweikämpfe. Nach den Balleroberungen wurden zahlreiche verheißungsvolle Angriffe herausgespielt und der SV Schwaig war sichtlich beeindruckt. Einige gute Gelegenheiten wurden vergeben oder in letzter Sekunde von der Abwehr der Gäste vereitelt. Die Führung der Herzogenauracher war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Und in der 75. Minute war es dann auch soweit: Kevin Rockwell erkämpfte sich einen schon abgewehrten Ball auf Rechtsaußen zurück, sprintete ein paar Meter mit dem Ball am Fuß und schlenzte ihn mit dem rechten Außenrist am herauseilenden Schwaiger Keeper vorbei in die maschen - 2:1.
Danach versuchten die Gäste verzweifelt, noch den Ausgleich zu erzielen. Jedoch ließen die Pumas in den letzten Minuten routiniert den Ball laufen. Nur noch einmal wurde es für die Heimmannschaft gefährlich. Ein Weitschuss von Bogendörfer verfehlte das Gehäuse nur um Zentimeter. Der FC hatte seinerseits noch Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Unter dem Strich ein verdienter, schwer erkämpfter Heimsieg. Mit 23 Punkten aus der Hinrunde und neun Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze kann der FC Herzogenaurach sehr zufrieden sein. Auf Platz 2 sind es nur acht Punkte - eine sehr ausgeglichene Liga.