Allerdings war das im Endspiel ein hartes Stück Arbeit, denn die SpVgg Erlangen - ein alter Bekannter aus dem Bezirksoberliga-Alltag - leistete erheblichen Widerstand und musste sich am Ende hauchdünn mit 0:1 geschlagen geben. Das goldene Tor für den FSV erzielte Sandra Engert nach toller Vorarbeit von Celine Hartmann drei Minuten vor Schluss. Kleiner Trost für die Erlanger: Auch sie dürfen mit zur Bezirksmeisterschaft fahren. Dritter wurde der SK Lauf, der den starken Kreisligisten aus Adelsdorf ebenfalls knapp mit 1:0 bezwang.
In Gruppe A dominierte Großenseebach mit drei Siegen deutlich. Ebenfalls für das Halbfinale qualifizierte sich der SC Adelsdorf, der es auf zwei Siege brachte und drauf und dran war, dem FSV ein Unentschieden abzutrotzen, ehe Lechner zum 2:1 für Großenseebach traf. Der SV Gloria Weilersbach schlug sich als einziger Vertreter aus dem Landkreis Forchheim wacker, konnte aber im Kampf um die vorderen Plätze nicht eingreifen, zumal es auch gegen den SV Auerbach nur zu einem Unentschieden reichte. Am Ende mussten sich die Weilersbacherinnen mit Rang 6 begnügen.
In Gruppe B lief eigentlich alles wie erwartet. Die "Spieli" aus Erlangen stand recht schnell als Gruppensieger fest, auch wenn es zum Schluss gegen den TV Erlangen nur zu einem torlosen Remis reichte. Dem SK Lauf reichten ein Sieg und ebenfalls ein Unentschieden gegen die Turner, um als Zweiter in die Zwischenrunde zu kommen.
Dort machte es der SK dem späteren Turniersieger aus Großenseebach auch dank einer tollen Torhüterleistung schwer. Lauf hatte aber trotzdem mit 0:2 das Nachsehen, weil der FSV seine wohl spielerisch beste Leistung an diesem Nachmittag abrief und mit Reisinger und Lechner zwei treffsichere Schützinnen in seinen Reihen hatte. Damit war die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft schon unter Dach und Fach. Im anderen Halbfinale hatte die SpVgg Erlangen gegen starke Adelsdorfer im Sechsmeterschießen das Glück auf ihrer Seite.

U15-Juniorinnen: SC Adelsdorf scheitert mit Pech im Halbfinale

Die Vorrunden begannen mit spannenden Duellen. Dass nach den noch ungewohnten Futsal-Regeln gespielt wurde, war kein Hindernis. Das erste Tor des Turniers schoss der ASV Weisendorf gegen die JFG Seebachgrund, musste sich trotz überragendem Reaktionsvermögen seiner Torfrau aber noch mit 2:1 geschlagen geben. So musste der ASV in der Gruppe 3 - hinter der JFG und dem TSV Brand - mit Rang 3 Vorlieb nehmen. In der Gruppe A ging es eng zu, am Ende behauptete sich der SC Adelsdorf mit fünf Punkten vor dem SV Schwaig, Reuth und Heuchling.
Im Halbfinale lieferten sich der SC Adelsdorf und der TSV Brand ein temporeiches Duell. Schöne Spielzüge mit erfolgreichen Abschlüssen führten zum 3:1 für den TSV Brand. Das andere Halbfinale gewann die JFG Seebachgrund mit 2:0, wobei die Torhüterin des SV Schwaig ein höheres Ergebnis verhinderte.
Das Spiel um Platz 5 wurde zum heftigen Schlagabtausch zwischen dem ASV Weisendorf und der SpVgg Reuth, der 1:1 endete. Im Sechsmeterschießen hatte Weisendorf die Nase vorn, vor allem, weil die Keeperin des ASV vier Schüsse entschärfte. Auch das kleine Finale wurde engagiert geführt, und der SC Adelsdorf setzte sich mit 2:0 durch. Im Endspiel standen sich zwei ebenbürtige Kontrahenten gegenüber. Bei dem schnellen Spiel dominierte der Kampf. Es gab zahlreiche Chancen, aber ein Tor wollte nicht fallen. Im Sechsmeterschießen bezwang die JFG Seebachgrund schließlich den TSV Brand mit 3:2 und holte sich zum wiederholten Male den Kreismeistertitel.

U13-Juniorinnen: Die JFG Seebachgrund kassiert kein einziges Gegentor

Den wohl souveränsten Kreismeistertitel errangen die jüngsten Fußballerinnen der JFG Seebachgrund. Ohne Rundumbande und auf kleine Tore gewannen die U13-Juniorinnen alle Spiele ohne Gegentreffer. Mit 7:0 Toren nach den Gruppenspielen und einem 9:0-Verhältnis aus Halbfinale und Endspiel darf der Turniersieg in Gräfenberg als absolut verdient bezeichnet werden.
Mit einem souveränen 2:0-Erfolg gegen den SC Oberreichenbach starteten die Seebacherinnen, die nicht in Bestbesetzung antraten und Unterstützung aus der U11 erhielten, in den Wettstreit. Auch der TV Erlangen wurde klar mit 3:0 in die Schranken gewiesen, wobei die Tore erst kurz vor Schluss durch einen Hattrick von Schernich fielen.
Der Ex-Dechsendorferin Kupfer war es vorbehalten, ihrem alten Verein eine 0:2-Schlappe beizubringen. In der gesamten Vorrunde brauchte Funck im Tor der JFG nie ernsthaft einzugreifen. Sehr souverän kam man so ins Halbfinale, wo ein in dieser Höhe nicht zu erwartender 5:0-Erfolg gegen den SK Heuchling gelang. Bereits nach drei Minuten war ein beruhigendes 3:0 die Folge guter Chancenverwertung. Je zweimal Schernich und A. Kupfer trugen sich neben Leipold in die Torschützenliste ein. Im anderen Halbfinale setzte sich der TSV Brand gegen den FC Großdechsendorf knapp mit 1:0 durch.
Einseitig wurde es auch im Endspiel: Schon nach der Hälfte der Spieldauer führte die JFG gegen Brand mit 3:0, am Ende schlug ein 4:0 zu Buche. Kupfer mit einem Doppelpack, Peter und Kapitän Gumbrecht überzeugten nicht nur mit ihren Toren und sicherten den Linzmayer-Schützlingen den dritten Kreismeistertitel in Folge.