Der SC Eltersdorf bleibt nach dem 2:0-Sieg am Wochenende weiterhin der Spitzenreiter der Fußball-Bayernliga Nord, daran änderten auch die Hofer Bayern nichts. Auch wenn die Elf von Trainer Bernd Eigner viele Chancen vergab, saßen am Ende zwei Treffer sicher.

Der ATSV Erlangen ließ sich zwar nicht von einem frühen Gegentor aus der Bahn werfen, gegen Gebenbach reichte es trotzdem weder für einen Treffer noch für den Sieg. 0:2 mussten sich die Erlangen auf eigenem Rasen geschlagen geben.

Bayernliga Nord

SpVgg Bayern Hof -SC Eltersdorf 0:2

Der SCE machte von Beginn an klar, wer der Favorit in diesem Spiel war. Die Elf von Bernd Eigner erspielte sich mehrere gute Chancen, ließ sie aber allesamt zunächst ungenutzt. Die größte Möglichkeit vergab Dickson Abiama, er scheiterte an der Latte (11.). Nach rund einer halben Stunde bekam Eltersdorf einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, der sehr agile Abiama war gefoult worden - Sebastian Schäferlein verwandelte sicher (36.). Die Gäste blieben auch danach spielbestimmend und trafen sogar noch einmal Aluminium. Selbst eine Rote Karte für Maximilian Göbhardt brachte die Quecken nicht aus der Spur. "Die Karte war für mich überzogen", fand SCE-Trainer Bernd Eigner.

Hof wurde in der zweiten Halbzeit in Überzahl aber stärker, dennoch "haben wir wenig zugelassen". Einmal waren die Hofer aber gefährlich vor dem Eltersdorfer Tor, doch Keeper Tugay Akbakla war auf dem Posten und hielt die Null (54.). Kurz vor dem Ende machte Tobias Herzner das alles entscheidende 2:0 (82.). "Insgesamt war es ein hochverdienter Sieg, wir haben gerade in der ersten Halbzeit vier bis fünf Hochkaräter liegen lassen", fasste Eigner zusammen.

SCE: Akbakla - Bär (72. Fuchs), Drießlein (64. Ayvaz), Abiama, Göbhardt, Sengül, Said (88. Mirschberger), Schäferlein, T. Herzner, Gonnert, Dotterweich

ATSV Erlangen - DJK Gebenbach 0:2

Das Spiel ging schlecht los für die Erlanger. Sebastian Linder verursachte einen Foulelfmeter, den Dominik Haller sicher verwandelte (4.). Die Hausherren versteckten sich in der Folge aber nicht. "Wir hatten eigentlich gute Chancen und haben auch gut dagegen gehalten", bescheinigte ATSV-Trainer Shqipran Skeraj seiner Mannschaft ein gutes Arbeitszeugnis. Gefährlicher waren dennoch die Gäste - sie trafen aber nur die Latte. Der ATSV traf wenig später durch Yuri Meleleo nur das Außennetz. Kurz vor der Pause hatten die Erlanger richtig Pech, als Kevin Guerra mit seinem Freistoß am Querbalken scheiterte (43.).

In einer ereignislosen zweiten Hälfte waren es erneut die Gäste, die zuschlugen: Benjamin Epifani war nach gutem Zuspiel zur Stelle (67.). Der ATSV versuchte danach, noch einmal ranzukommen, war aber in seinen Offensiv-Bemühungen zu harmlos. "Man hat einfach gesehen, dass Gebenbach eine clevere Mannschaft ist", fand Skeraj. "Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich aber trotzdem zufrieden. Es war allgemein ein gute Spiel, in dem wir auch unsere Chancen hatten."

ATSV : Kraut - Lindner (46. Maksimovic), Kleefeldt, Krämer, Markert, B. Herzner, Meleleo, Daoud (46. Geißler), Guerra, Bajic (70. Fiebig), Mandelkow