Zum letzten Punktspiel in dieser Saison empfing der TTC Höchstadt in der 1. Herren-Bezirksliga den TSV 1860 Ansbach II und lieferte sich mit den Gästen wie schon in den vergangenen Spielzeiten einen spannenden Kampf, auch wenn dieser am Ende mit 5:9 verloren ging. Noch einmal füllte sich die Halle mit Zuschauern, die die Höchstadter Herren lautstark unterstützten - auch wenn es eigentlich nur noch um die "goldene Ananas" ging. Dafür war es vor allem für den ver letzungsgeplagten Stefan Müller, der eine glänzende Leistung zeigte, noch einmal ein schöner Abschluss.

1. Herren-Bezirksliga: TTC Höchstadt - TSV Ansbach II 5:9

Die Führung für die Gastgeber erzielten zunächst Goldbach/Wacker gegen Habermann/Koch. Die Höchstadter hatten in drei Sätzen die Gäste gut im Griff und kamen immer wieder mit ihrem Angriffsspiel zu schnellen Punkten. Auch Klaus/Müller wollten es noch einmal wissen. Gegen die stark aufspielenden Niemela/Kutka drehten sie die Partie nach verlorenem ersten Satz. Für Leithold/Keck reichte es dagegen nur zu einem Satzgewinn.
In den Einzeln legte aber Goldbach gleich gegen Uwe Koch nach und bezwang den Ansbacher Zweier glatt in drei Sätzen. Auch bei Moritz Wacker sah es gegen Niemela zunächst gut aus. Doch nach der 1:0-Führung lief nicht mehr viel zusammen und Wacker musste nach vier Sätzen dem Gast die Hand reichen. Klaus unterlag dem dem Ansbacher Offensivspieler Kutka glatt in drei Sätzen.
Nach der Niederlage Kecks gegen Habermann schaffte es Stefan Müller, endlich wieder für den TTC zu punkten und zum 4:4 auszugleichen. In seinem besten Spiel der Rückrunde zeigte Müller sein ganzes Können und bezwang die ehemalige Nummer 1 der Gäste knapp in fünf Durchgängen. Leithold legte im Anschluss gegen Drechsler überraschend und spektakulär in vier Sätzen nach.
Ab diesem Zeitpunkt entglitt die Partie den Höchstadtern. Nachdem Goldbach gegen Niemela glatt unterlegen war, wollte es Wacker besser machen. Gegen Koch entbrannte an der Platte eine heiße Partie, in der sich der Höchstadter erst im fünften Durchgang mit 12:14 beugen musste. Nachdem sowohl Keck als auch Klaus ihre Spiele abgegeben hatten, lagen alle Hoffnungen des TTC auf Müller: Erneut zeigte der Höchstadter eine tolle Leistung, jedoch setzte sich der Ansbacher Drechsler im Entscheidungssatz mit 11:6 durch.

1. Herren-Bezirksliga: TSV Winkelhaid - SC Adelsdorf 2:9

Aus den Doppeln ging der SC durch Siege von Zöbelein/Nagel und Krumbeck/Körmer mit 2:1 in Führung. Das neu formierte Doppel Hamidi/Bräun unterlag dem Spitztendoppel der Gastgeber. Der mit erheblichen Rückenproblemen angereiste Ramin Hamidi überzeugte anschließend gegen Staudacher mit einem sehr konzentrierten 3:0 und Jürgen Zöbelein sorgte mit einem bärenstarken 3:0 über den Topspieler Heiselbetz bereits für die Vorentscheidung. Die weiteren Partien gingen durch Siege von Volker Krumbeck, Robert Körmer, Markus Nagel und Norbert Bräun, der seine Partie in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gewann, ebenfalls an die Gäste. Hamidi kämpfte trotz Handicap aufopferungsvoll gegen den unangenehm spielenden Heiselbetz, ließ aber im vierten Satz drei Satzbälle zum Erreichen des Entscheidungssatzes aus. So blieb es Zöbelein vorbehalten, nach 0:2-Rückstand seine Partie gegen Staudacher noch zu drehen und den Sieg einzutüten.

1. Damen-Bezirksliga: SpVgg Zeckern - SpVgg Erlangen 7:7

In den Osterferien gab es für Zeckerns Damen nur ein Mini-Programm zu absolvieren. Für die SpVgg ging es gegen die SpVgg Erlangen darum, ihren dritten Platz zu behaupten, was ihnen mit einem Remis auch gelang. Während die Gäste in ihrer Standardbesetzung der Rückrunde antraten, musste sich auf Zeckerner Seite Janine Krebs einmal mehr durch Veronika Schüpferling ersetzen lassen.
Trotz der freundschaftlichen Bande zwischen den beiden Teams kam es zu einem spannenden Spiel, in dem keine Geschenke vergeben wurden. Nachdem bereits die Doppel unentschieden endeten, punktete man auch in den folgenden Einzeln jeweils abwechselnd. Höhepunkt der Partie war das Duell der Spitzenspielerinnen Ingrid Straub und Nesrin Nagas, die zu Landesligazeiten noch Stütze des Zeckerner Teams gewesen war. Wieder einmal verlangte Aufschlagspezialistin Nagas ihrer Kontrahentin alles ab, doch wie so oft blieb Straub auch in diesem Spiel knappe Siegerin (11:8, 12:14, 14:12, 12:10).
Straub setzte sich auch in ihren anderen beiden Einzeln durch, was keineswegs so leicht war, wie die 3:0-Ergebnisse vermuten lassen. Stark präsentierte sich auch Kristin Stenglein, die gegen Gaby Krimmer und Sabine Potenz zwei Zähler beisteuerte. Noch nicht zurück in Bestform ist Karolin Holmer, doch sicherte sie durch ihren Erfolg gegen Krimmer zumindest die verdiente Punkteteilung. Für Ersatzfrau Schüpferling war der Gegner etwas zu stark.Das Unentschieden wurde von den Erlangerinnen wie ein Sieg gefeiert, da er für sie den Klassenerhalt bedeutet. Zeckern braucht nun in Kornburg noch einen Sieg, um mit Platz 3 abschließen zu können.