Eine ganz bittere Niederlage. Auch vor dem Hintergrund, dass der ESV Königsbrunn pleite ist, und aus der Wertung genommen wird. Dadurch rückt das Feld weiter zusammen und das für den 23. Dezember geplante Heimspiel der Höchstadter fällt aus.

Höchstadter EC - ESC Dorfen 3:5

Die Alligators fanden nur schwer in die Partie und kassierten in der 3. Minute einen Penalty. Doch Ronny Glaser war auf dem Posten und parierte gegen Dominik Koß. Auch in der Folge waren die Gäste präsenter. Und als Sikorski seinen Stock verlor, herrschte Unordnung in der HEC-Defensive, was Mitternacht mit dem 0:1 bestrafte (13.). Doch die Führung hielt nicht lange. Ein Dorfener ließ sich im Spielaufbau die Scheibe von Daniel Jun abluchsen und dieser traf durch die Tanzers Schoner zum glücklichen Ausgleich (15.). Erst in der Folge verdienten sich die Panzerechsen diesen Spielstand mit viel Einsatz und Laufbereitschaft.
Die Gastgeber starteten in Überzahl ins zweite Drittel und hätten diese auch fast genutzt, doch Jan Michalek versprang direkt vor dem Tor die Scheibe. Das Spiel war von Kampf geprägt, spielerische Glanzpunkte und Torchancen blieben Mangelware. Bis zur 25. Minute, als der Puck in den Rücken von Jun kam und der mit einem Schlenzer das 2:1 erzielte. Nun waren die Alligators am Drücker, schafften es in dieser Drangphase aber nicht, sich entscheidend durchzusetzen und gerieten erneut in Unterzahl. Die Gäste wussten das zu nutzen, Mitternachts Schuss von der blauen Linie war nicht unhaltbar, zappelte aber trotzdem zum 2:2 im Netz (31.). Die Partie wogte nun hin und her, richtig gefährlich wurde es jedoch kaum. Allerdings gab es noch eine unschöne Szene, die das bis dato gut leitende Schiedsrichtergespann übersah: Marc Kaczmarek wurde an der Bande attackiert und musste benommen vom Eis, konnte aber weitermachen.
Im letzten Abschnitt boten die Panzerechsen dann das beste Eishockey des Abends, wurden für ihren Einsatz aber nicht belohnt, hatten im Abschluss einfach kein Glück. Sikorski vergab genauso wie Jun, Graus Schuss landete am Pfosten. Stattdessen fingen sich die Höchstadter einen Konter ein, den Hämmerle zum 2:3 nutzte. Und wenig später erhöhte Anderson in Überzahl auf 2:4. Der HEC machte weiter Druck, doch Sikorski rutschte im Spielaufbau aus: Poetzel war zur Stelle und markierte das 2:5. Zwar keimte nach Michaleks Anschlusstreffer (55.) nochmals Hoffnung, doch der Puck fand den Weg ins Dorfener Tor einfach nicht mehr.

Die Statistik zum Spiel

Höchstadter EC -ESC Dorfen 3:5 (1:1, 1:1, 1:3)

Höchstadter EC: Tor: Glaser; Verteidigung: Sikorski/kaczmarek, Weiß/Babinsky, Eyrich;
Angriff: Jun/Lenk/Grau, Michalek/Hiendlmeyer/Dam, S. Goblirsch/Pruett/Stribny

ESC Dorfen: Tor: Tanzer; Verteidigung: Numberger, Weberstetter, Mitternacht, Behrendt, Kroner;
Angriff: Brenninger, A. Koß, Anderson, Hämmerle, Weindl, Zollo, Poetzel, D. Koß, Hinterwimmer

SR: Wittmann, C. Reitz, M. Reitz
Zuschauer: 450
Tore: 0:1 Mitternacht (13.), 1:1 Jun (15.), 2:1 Jun (25.), 2:2 Mitternacht (31.), 2:3 Hämmerle (46.), 2:4 Anderson (47.), 2:5 Poetzel (53.), 3:5 Michalek (55.)
Strafzeiten: HEC 10 / ESC 10 + 10 (Tanzer)