In der Familie bleibt der Steilpass in dieser Woche, denn Udo Prell spielt seinen Schwager und ehemaligen Teamkollegen Felix Hüttner an. Der 24-jährige Stürmer des SV Gloria Weilersbach sieht seine Mannschaft vor einem Schlüsselspiel stehen, in dem die Weilersbacher entweder ihren Mittelfeldplatz in der Kreisliga 1 sichern können oder doch noch in den Abstiegsstrudel geraten.

Wer hat Sie angespielt?
Felix Hüttner: Udo Prell, mein ehemaliger Trainer. Wir haben damals gemeinsam bei der Germania Forchheim gespielt. Mittlerweile coacht er in Großenseebach. Udo Prell war als Trainer in Weilersbach ein guter Typ, der sehr erfolgsorientiert gearbeitet hat. Wir haben unter ihm sehr viel in Sachen Ausdauer trainiert, und er hat von uns immer Kampf gefordert. Mit Sicherheit war er einer der besten Trainer, die ich bisher hatte. Außerdem ist er noch mit meiner Schwester verheiratet, sodass wir auch aus persönlicher Sicht noch regelmäßig miteinander Kontakt haben.

Wie sieht Ihr bisheriger Laufweg aus?
Bis zur C-Jugend habe ich beim SV Buckenhofen gekickt. Anschließend bin ich zum Jahn Forchheim, wo ich damals im Bezirksoberligateam dabei war. Bei Germania Forchheim hatte ich dann aber meine schönste Zeit. Wir waren lauter Kumpels, die zusammen richtig viel Spaß am Kicken hatten. Außerdem waren wir sogar recht erfolgreich und haben die eine oder andere Meisterschaft gefeiert. Über Heßdorf und Dechsendorf bin ich dann beim SV Gloria Weilersbach gelandet. Leider habe ich aufgrund meiner Arbeit als gelernter Koch oft nur wenig Zeit für das Training und musste in den vergangenen Jahren immer wieder mal kürzertreten. Zu Weilersbach bin ich damals wegen Udo Prell gewechselt.

Was erwarten Sie von diesem Wochenende?
Wir spielen am kommenden Wochenende gegen Langensendelbach. Für uns ist das ein absolutes Schlüsselspiel. Mit einem Sieg könnten wir den Abstand zu den unteren Plätzen erhöhen. Sollten wir verlieren, wird es nochmal richtig eng. Der Trainerwechsel bei uns hat leider für viel Unruhe gesorgt. Meiner Meinung nach müssen wir uns in Sachen Zusammenhalt steigern. Denn genau auf den kommt es gegen so einen kämpferisch starken Gegner wie Langensendelbach an. Ich persönlich möchte nach meiner langen Sperre aus der Hinrunde wieder reinkommen und Fuß fassen.

Wen spielen Sie als nächstes an?
Mein Steilpass geht zum TSV Ebermannstadt. Dort gehört Christian Kress zum Trainerstab. Ich kenne ihn auch noch aus Zeiten bei Germania Forchheim. Damals hat er sich etwas um uns jüngere Spieler gekümmert. Er hat einen super Charakter und gibt immer hundert Prozent. Wenn er was durchzieht, dann richtig. Daher erwarte ich auch, dass er in Ebermannstadt erfolgreich sein wird.